Produktbild: Da war doch nichts

Da war doch nichts Roman

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inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.03.2025

Verlag

Anthea Verlag

Seitenzahl

216

Maße (L/B/H)

20.6/13.1/2.7 cm

Gewicht

312 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Srpny

Übersetzt von

Mirko Kraetsch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89998-438-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.03.2025

Verlag

Anthea Verlag

Seitenzahl

216

Maße (L/B/H)

20.6/13.1/2.7 cm

Gewicht

312 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Srpny

Übersetzt von

Mirko Kraetsch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89998-438-5

Herstelleradresse

Anthea Verlag
Hubertusstraße 14
10365 Berlin
DE

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  • Bewertung

    5/5

    15.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Viele Tränen beim lesen

    INHALT Kurz vorab: dieses Buch hat mich emotional so sehr berührt (wenn nicht sogar echt zerstört) , dass ich einige Tränen verdrückt habe. „Mami, ich weiß, was du mit unseren Sachen machst. Also zumindest mit meinen. Die Atmosphäre im Auto kippt ins säuerliche (…). Jedes Mal, wenn du uns was kaufst, lässt du das in der Waschmaschine einlaufen, und dann beschuldigst du uns, dass wir zugenommen haben. Ich weiß das schon seit zwei Jahren und ich hab kein Bock mehr, deine Spielchen mitzuspielen.“ Seite 20 Daniela wächst mit dieser Mutter auf, einer Mutter, die ihre Kinder vorführt und psychisch misshandelt. Als sie anfängt zu studieren, lernt sie Štěpán kennen. Eine junge Frau, die bereits super unsicher in die Beziehung geht, erlebt in der Beziehung ebenso Manipulation und Gaslighling in schlimmster Form. Er verunsichert sie, sodass sie denkt, verrückt zu werden. Als er dann auch noch körperlich übergriffet wird, eskaliert die Situation. „Wieso hast du dich nicht gewehrt? Und wieso schiebst du das auf ihn? Vielleicht hast du‘s ja gewollt. Vielleicht hast du’s ja gewollt und weißt es nur nicht. (..) Genauso, wie du nicht weißt, dass du zerstreut bist.“ S. 165 EINDRUCK UND FAZIT Leute! Wirklich! Lest das nur, wenn ihr wirklich bereit seid. Von Beginn an, war ich angespannt und so wütend. Auf die Mutter, auf alles und jeden. Als sie dann endlich zuhause raus war, begann der Alptraum erst wirklich und er hat mich zerstört, ich habe so viele verschiedene Gefühle durchlebt, während des Lesens. Es ist intensiv, klar und ehrlich. Oft werden wir im dunkeln stehen gelassen, und denken uns unseren Teil dazu. Das macht es für mich übrigens besonders hart. Welch ein Buch!!!!

  • Fee04

    5/5

    27.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gaslighting

    „Da war doch nichts“ von Jakub Stanjura
Verlag: Anthea „Wahrheit gibt es nur eine. Nicht greifbar, aber trotzdem objektiv! … oder ist die Wahrheit relativ und hängt von der Perspektive ab?“ Gaslighting - unsere Protagonistin erfährt dies in der Familie, als Tochter und Schwester, dann in ihrer Beziehung. Stereotypisch führen Štěpán und Daniela ihre Beziehung, welche Wohltat, vor allem im August. Und doch bleibt dieser Monat unausweichlich: wenn die Mutter Ferien hatte, die Schwester überall blaue Flecken trug und Danielas Kleidung immer enger wurde. Diesem August kann sie nicht entkommen. Doch die Routine in ihrer Beziehung macht sie stärker, vielleicht kann sie sie retten. Vor den Augusten. Vor den physischen Schmerzen, die ihrer Schwester zugefügt wurden. Vor der Kontrolle über ihre Körper, dem Schweigen, dem Leugnen, diesem ewigen: „Da war doch nichts!“ Oder ist es nur ihre Phantasie? Daniela ist sich sicher und doch schweigen Vater und Schwester. Mutter gibt es nicht mehr. Niemand spricht mit ihr, niemand will mit ihr darüber reden. Also bleibt ihr nur, ihre Wahrheit auf Papier zu bringen. Doch nun verwischen ihre Persönlichkeiten in der Beziehung. Daniela hat sich Mühe gegeben, kompatibel zu sein - mit Štěpán! Und doch ist sie sich selbst abhandengekommen. Kontrolle, Zweifel, Angst und die Frage: Ist Štěpán wirklich so fürsorglich? Oder bildet sie sich alles nur ein? Ein wahnsinnig intensiver Roman über Gaslighting. Was ist Wahrheit, was Einbildung? Jakub Stanjura überzeugt mit seiner klaren Sprache. Die Hilflosigkeit und Verletzlichkeit sind auf jeder Seite spürbar. Eindringlich lässt er uns teilhaben an Danielas Zweifeln: Was stimmt? Warum leugnen es alle? Ist alles in Ordnung mit mir? Ein literarisches Debüt, das erschüttert und zeigt, wie zerstörerisch Gaslighting ist.

  • Bewertung

    5/5

    22.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beklemmend gut

    Ein Roman voller Gaslightning, der ein ungutes Gefühl bei den Lesenden hinterlässt, aber dessen Thema so wichtig ist in unserer heutigen Gesellschaft und dem immer noch zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird.

  • Bewertung

    3/5

    16.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wahrheit oder Einbildung?

    Daniela führt ein augenscheinlich geordnetes Leben. Doch was davon entspricht wirklich der Wahrheit und was wird ihr als Wahrheit eingeredet? Ihre Familie ist nach außen hin perfekt. Eltern, zwei Kinder, ein geordnetes Leben. Doch was spielt sich hinter der Fassade ab? Erst in der Familie und dann in ihrer Beziehung. Jeder will ihr einreden, was wahr ist. Kann sie sich selbst überhaupt noch trauen? Es geht um Ängste und darum, diese mit Routine besiegen zu wollen. Ein Strudel aus Emotionen und Gefühlen. Definitiv keine leichte Lektüre, die aber durchaus die Augen öffnen kann. Ich habe mir mit der Schreibweise etwas schwer getan und habe etwas gebraucht. um in die Geschichte hineinzufinden. Es ist sehr philosophisch angehaucht. Das hat es für mich schwer gemacht, eine Verbindung zu Daniela aufzubauen. Irgendwie blieb da bis zum Schluss für mich eine gewisse emotionale Distanz. Sie war für mich nicht wirklich greifbar. Das Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Jeder hat seine eigene Wahrheit. Doch wie weit sollte man diese Wahrheit anderen aufbürden und einreden? Wer meint es wirklich gut mit einem? Und ist alles wirklich so, wie es auf den ersten Blick scheint? Das Buch beschäftigt sich mit sehr eindringlichen Fragen. Es beschäftigt sich mit Ängsten und Zweifeln. Damit, sich selbst zu verlieren und nicht mehr zu wissen, wer man selbst eigentlich ist.

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