In einer durch Genmanipulationen an Lebewesen geprägten Welt eliminiert der Kopfjäger Barr Amok laufende Menschen. Er erhält den Auftrag zur Suche nach einer Personengruppe ohne Genveränderungen. Die Reise durch ein sieches Land nimmt unvorhergesehene Wendungen.
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23.01.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein Spiel mit einer Zukunft, die wir wirklich nicht wollen
Der Titel ist ein Spiel mit den Worten Gentechnik und Genozid. Die Gentechnik auf der unendlich viel Zukunftshoffnungen lasten und Genozid der Völkermord, einer der Gründe für die Gründung der UN.
Der Autor hat mit dem Titel Gen-ozid eine gelungene Verbindung aus den beiden Worten geschaffen.
In seiner Dystopie hat der Mensch sich im Glauben den Genpool des Leben zu verbessern eine Zeitbombe gezündet, die mehr und mehr dazu führt das Leben auf dem Planeten verlöschen zu lassen. Hans Barr ist der unschöne Auswuchs dieser Entwicklung. Er hat die Aufgabe die Defekte, fehlfunktionierende Homo sapiens, auf brutalste Weise zu beseitigen. Seinen Vornamen erfährt man erst gegen Ende der Geschichte. Solange ist er für den Leser nur Barr, der Kopfgeldjäger.
Eigenartigerweise ist sein nächster Auftrag etwas ganz anderes. Er soll im finstersten Sibirien Siedlungen ausfindig machen, die von gesunden Exemplaren seiner Art bewohnt werden. Aber noch etwas weiteres ist anderes. Er, der Einzelgänger, muss eine Begleitung akzeptieren, dazu noch eine Frau.
So ist vieles für ihn ungewohnt und es entspinnt sich ein Abenteuer voller Irrungen und Geheimnisse.
Es ist ein sehr gelungener Roman, der viele Fragen aufwirbelt, aber auch Antworten liefert.
Eines dieser Bücher, die nicht geschrieben wurden, um nur zu unterhalten, sondern um einen nachdenklich zu machen und ein kleines Stück weiser.
Absolut lesenswert.