Von den vielen Unterschieden zwischen den konservativen und den liberaldemokratischen Parteien ist die Beziehung Grossbritanniens zu Europa vielleicht einer der offensichtlichsten. Der Eintritt dieser Parteien in eine Koalition im Jahr 2011 warf daher die Frage auf, wie die neue Regierung angesichts von Fragen der EU-Politik ihre Differenzen überwand, um eine kohärente Strategie zu entwickeln. Diese Dissertation konzentriert sich auf einen Fall aus der Zeit, in der die Koalition an der Macht war - den Gipfel des Europäischen Rates im Dezember 2011. Dieser wurde ausgewählt, weil er ein klares Beispiel für eine Zeit war, in der sich beide Parteien nicht einig waren, wie Grossbritannien in Europa am besten vorankommen könnte. Die anschliessenden Diskussionen zwischen den Parteien boten eine einzigartige Perspektive auf die aktuellen Standpunkte beider Parteien zu Europa. Sie werfen auch ein Licht darauf, wie diese Differenzen innerhalb der Koalition gehandhabt wurden.
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