Produktbild: Inside AfD

Inside AfD Der erste Insider-Bericht über die rechte Gefahr im Parlament — Der Bericht einer Aussteigerin

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.08.2025

Verlag

Europa Verlage

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21.4/13.5/2 cm

Gewicht

326 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95890-660-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.08.2025

Verlag

Europa Verlage

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21.4/13.5/2 cm

Gewicht

326 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95890-660-0

Herstelleradresse

Europa Verlag GmbH
Johannisplatz 15
81667 München
DE

Email: sp@europa-verlag.com

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  • lesulu

    aus Graz

    5/5

    20.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Blick hinter die Kulissen

    Mit "Inside AfD" hat Franziska Schreiber ein mutiges und sehr interessante Buch geschrieben. Sie selbst ist 2013 der AfD beigetreten und 2017 wieder ausgetreten, da sich in dieser Zeit die Partei immer mehr in die rechte Richtung entwickelt und radikalisiert hat. Die Autorin gibt einen Blick "hinter die Kulissen" und beschreibt, wie z.B. absichtlich Zahlen und Meldungen erfunden und verdreht wurden, um Angst zu machen. Mit ihrem nahbaren Schreibstil macht Franziska Schreiber deutlich, warum die Partei und ihre Anführer gefährlicher denn je sind und auch wird einem klar, warum die AfD in Ostdeutschland so beliebt ist. Leider wird Frauke Petry idealisiert und auch die ein oder andere Behauptung wirkt wie eine Rechtfertigung, warum die Autorin überhaupt Mitglied in dieser Partei war. Aber dennoch hat "Inside AfD" meine klare Leseempfehlung, da es ganz klar aufzeigt, was die AfD macht und wie sie es macht.

  • Bewertung

    aus Eschweiler

    4/5

    20.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Informativ, wenn auch natürlich subjektiv

    Franziska Schreiber erzählt in ihrem autobiographischem Buch "Inside AfD" über ihre Zeit und ihren Ausstieg in und aus der AfD. Sie beginnt dabei, mit welcher Motivation und aus welchem Gründen sie in die AfD eingetreten ist und wie sie ihren Austritt erlebt hat. Dabei geht sie auf die (frühe) Parteigeschichte ein, wie sie sie erlebt hat. Zuallererst sollte man sich darüber im Klaren sein, dass dieses Buch kein Sachbuch mit Anspruch auf Objektivität ist - dieses Buch ist autobiographischer Bericht von Franziska Schreiber. Auch wenn Schreiber (wohl durch ihr juristisches Studium) eine klare, universitäre Sprache bedient, viele Zitate benutzt und ihr eigenes Verhalten reflektiert, ist und bleibt dieses Buch eine Autobiographie. Ich habe einige Kritiken gelesen, die ihr genau das vorwerfen, was ich persönlich nicht verstehen kann, weil man ja weiß, was man da vor sich hat. Ich persönlich fand Schreibers Bericht gut erzählt und spannend. Je nach politischem Interesse wird für den einen mehr oder weniger Neues zu finden sein, aber dennoch fast Schreiber gut zusammen, wie die AfD sich von den Anfängen bis 2018 entwickelt hat. So beginnt sie, als gebürtige Dresdenerin (oder zumindest Nahe-Dresden), damit, zu erklären, wie häufig einige (viele?) Ostdeutsche sich nicht gesehen und verstanden fühlen, was aus ihrer Sicht bei der Wiedervereinigung schief lief. Ich konnte dem gut folgen und ich denke, dass sie da einige wahre Punkte angesprochen hat, die einiges der politischen Lage erklären. Darüber hinaus spricht sie von ihrer eigenen erlebten Enttäuschung der Politik, durch die sie sich schließlich der AfD zuwandte. Frauke Petry ist eine zentrale Person in dem Buch. Schreiber hat sich von Anfang an sehr mit ihr verbunden gefühlt und diese Verbundenheit ist im Buch deutlich zu spüren. Während Schreiber mit vielen AfD-Mitglieder (vor allem aus dem "Höcke-Flügel") abrechnet, so ist für Petry größtenteils nur Lob zu hören. Auch das konnte ich - aufgrund der autobiographischen Struktur des Buches - hinnehmen und ich bin selbst beim Lesen kritisch genug, um Frauke Petry nun nicht zu verharmlosen. Schreiber ist es viel mehr ein Anliegen die rechtsradikalen Gedanken und Personen, die diese unterstützen oder gar leben, aufzudecken, um zu zeigen, wie vernetzt die Partei zu einem ist und was wirklich hinter ihrem Image ist. Ein aufmerksamer Beobachter wird darüber nicht schockiert sein, weil sich das schon länger abzeichnet, aber Schreiber bestätigt all dies. Insofern fand ich das Buch wirklich lesenswert, zumal es eine interessante Zusammenfassung der Parteigeschichte ist, auch wenn sie natürlich subjektiv durch Schreibers Sicht gefärbt ist.

  • yellowdog

    4/5

    24.11.2018

    eBook (ePUB 3)

    Franziska Schreiber schafft…

    Franziska Schreiber schafft es zu erläutern, wie jemand sich für die AfD engagieren konnte. Das sektenhafte dieser populistischen Partei vermittelt sie nachvollziehbar. Entscheidend dafür, dass das Buch funktioniert ist, dass sie von sich selbst erzählt. Wie sie, 1990 im Osten geboren und ganz normal aufgewachsen, von einer Partei (der FDP) enttäuscht wurde und sich einer anderen zuwandte. Der AfD von Bernd Lucke 2013. Einerseits war sie fehlgeleitet, andererseits war die AFD in ihrer Anfangszeit zwar auch schon populistisch, aber noch nicht so ausländerfeindlich und extrem wie heutzutage. Franziska Schreiber war insbesondere von der Parteivorsitzenden Frauke Petry fasziniert. Sie wurde zur Vorsitzenden der sächsischen Jungen Alternativen (JA) und steigerte sich imemr mehr rein. Tatsächlich war sie schon sehr verblendet, beteiligte sich an den Montagsmärschen, Geert Wilders war für sie ein Held, Le Pen eine tolle Frau. Erst nach Frauke Petrys Absetzung verlässt sie die Partei als entschiedene Gegnerin. Man erfährt viele Details, die interessant sind, z.B. über die Pegida-Nähe der Partei, Höcke, Kubitschek, Weidel, Storch, Gauland und deren Weltbild. Vieles erreicht einen durch Schreibers Emotionen, die sie jeweils schildert. Wie sehr dieses Buch die AfD trifft, zeigt sich daran, dass sie versuchen, Passagen oder das ganze Buch verbieten zu lassen. Die Autorin wird außerdem massiv angefeindet, eine beliebte Methode der AfD-Anhänger, die längst jeden Anstand verloren haben. Es dürfte interessant sein, zu verfolgen, was Franziska Schreiber künftig machen wird und ob noch weitere Bücher von ihr folgen.

  • Joschne

    aus Sittensen

    4/5

    30.09.2018

    eBook (ePUB 3)

    Zweifellos ein wichtiges…

    Zweifellos ein wichtiges Buch, das allen, die mit dem Gedanken spielen, diese Partei zu wählen oder sonst zu unterstützen, die Augen öffnen sollte. Denn was dort über die Rolle einzelner Spitzenfunktionäre (Björn Höcke, Alexander Gauland, André Poggenburg u.a.) und ihre demagogischen Methoden sowie die Verflechtungen mit rechten Vordenkern wie Götz Kubitschek berichtet wird, ist schon sehr erhellend und gleichzeitig alarmierend. Ich frage mich allerdings, warum das Buch zumindest bei buecher.de nur noch als Download erhältlich ist.

  • Bewertung

    4/5

    30.08.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alles in Ordnung oder doch was faul ?

    Neue Parteien versprechen oft das sprichwörtlich Blauen vom Himmel. Mit ihnen würde alles besser oder würden gute Zeiten wiederkehren. Die offiziellen Verlautbarungen sind dabei das Eine, wie sie zustande kommen das Andere. Verschiedene Strömungen in einer Partei kennenzulernen ist für potentielle Wähler nie verkehrt, führt doch nur eine umfassende Information zu einer (hoffentlich) guten Wahlentscheidung. Insofern muss auch die AfD wie schon viele Parteien vor ihr es aushalten, das Aussteiger Interna offenbaren. Was die Leser bzw. potentiellen Wähler daraus schließen bleibt schließlich ihnen überlassen.

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