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Wenn die Sonne untergeht Familie Mann in Sanary | Der Nr. 1-Bestseller über Thomas Mann und seine Familie im Exil

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Fr. 39.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6881

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.10.2025

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21.9/15.1/3.4 cm

Gewicht

487 g

Farbe

Seidengrau / Kaffee

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397192-7

Beschreibung

Rezension

[...] Illies breitet auch anhand bislang unveröffentlichter Tagebücher das zeitlose Tableau an Möglichkeiten, auf die Fratze der Diktatur zu reagieren, am Beispiel der Manns aus ("General-Anzeiger Bonn")
Ganz, ganz grossartig ("eat.read.sleep-Podcast")
[Illies] kann eben Geschichten erzählen [...] und macht sie in besonderer Weise lebendig und anfassbar ("eat.read.sleep-Podcast")
[...] anschaulich und konkret, spöttisch und lebendig ("Die Welt")
So intensiv hat noch niemand auf Thomas Mann und sein Umfeld in dieser kurzen, aber wichtigsten Phase seines Lebens geschaut. ("Thüringer Allgemeine")
Detailreich! Lebendig! ("TV Hören und Sehen")
Illies [...] ist ein eloquenter Plauderer, weiss immer noch eine Anekdote und schlüpft beim Lesen mit herrlichem Humor in die verschiedenen Rollen ("Reutlinger General-Anzeiger")
Illies schreibt mit leichter Hand, aber präzisem Blick. ("Dresdner Morgenpost")
Welches historische Kapitel Florian Illies auch angreift: Es wird lebendig ("Der Standard")
Es ist die besondere Art der feuilletonistischen Geschichtsschreibung, die Florian Illies weiter perfektioniert und die auch das neue Buch zum Vergnügen macht. ("Sächsische Zeitung")

Produktdetails

Verkaufsrang

6881

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.10.2025

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21.9/15.1/3.4 cm

Gewicht

487 g

Farbe

Seidengrau / Kaffee

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397192-7

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

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  • leseleucht

    aus Alfter

    5/5

    20.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit vielen Zwischentönen

    Florian Illies hat sich wieder einmal einem historischen und einem kulturgeschichtlichen Stoff in Hochkonzentrat gewidmet: ein Sommer im Jahre 1933, von Mai bis September, in Sanary sur Mar. Die erste Station von Thomas Mann und seiner Großfamilie im Exil im exzentrischen Kreis von Intellektuellen und Künstlern, die vor den Nazis geflohen sind oder einfach auch nur einen Sommer an der Küste des Mittelmeers mit dem typischen Charme und Flair verbringen sollen. Mit feiner Ironie beschreibt Florian Illies insbesondere die Schrullen, wenn man es so nennen will, des Großbürgerlichen Thomas Mann, der auch in den Unbilden des Exils seinen gewohnten Komfort als Nobelpreisträger, erfolgreicher, international bekannter Autor und in die wohlhabende Familie Pringsheim Eingeheirateter zu genießen verlangt. Fast zynisch klingen seine Klagen über die Unbequemlichkeit der Reise nach Sanary, wenn man bedenkt, wie andere aus Deutschland geflohen sind und wieder anderen diese Flucht gar nicht erst gelang und sie in die Konzentrationslager verschickt wurden. Der ganze Kreis an exzentrischen, schillernden Figuren, der sich um die Familie Mann schart oder – wie die beiden Kinder Klaus und Erika – zur selben gehören entlockt dem Autor immer wieder ein paar ironische Seitenhiebe auf Befindlichkeit, Eitelkeiten und auch Selbstverliebtheiten, denen die Empathie für die Gefühlslage anderer gänzlich abgeht. Seien es Thomas Manns eigene Kinder, wie der ungewollte Sohn Michael oder der nicht ganz ernst genommene Golo, die darunter leiden, oder betrogene Ehefrauen und ausrangierte Geliebte, die manch anderer Gast in Sanary auf dem Gewissen hat. Zugleich macht Illies die zunehmenden Repressalien der Nazis gegenüber den jüdischen Bürgern sowie den Andersdenkenden oder unkonventionell lebenden Künstlern und Intellektuellen und die damit beginnende Atmosphäre von Bedrohung, Angst und Schrecken gut fühlbar. Dem entgegen setzt er beinahe poetisch die Stimmung in Sanary sur Mar, der warme Sommer, der auch ein Stück weit noch Unbeschwertheit und Genuss der französischen l‘art de vivre verspricht, die Villa, sagenhaft am Meer gelegen, die viel Komfort bietet, der intellektuelle Austausch in der Künstlergemeinde, die Treffen und Feiern, die Tagesroutinen, Sport und Vergnügungen, die bisweilen die Exilsituation vergessen lassen. Mit großem Vergnügen lauscht man der großartigen Stimme von Stephan Schad, der genau den richtigen Ton für dieses Buch trifft. Die Fülle an Informationen und Details, die Florian Illies hier zusammengetragen hat, machen es zwar bisweilen nicht ganz einfach, alles mitzubekommen und mitzubehalten – man muss schon mit Konzentration folgen -, aber dennoch kann man immer wieder mühelos einsteigen und sich auf ein neues Kapitel aus diesem Sommer einlassen. Dieses (Hör-)Buch verbindet eine Unmenge an Detailwissen mit viel Atmosphäre und großem Unterhaltungswert.

  • Bewertung

    aus Heyerode

    5/5

    05.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herausragend

    Herausragender Roman - der mich ins Jahr 1933 entführte. Die politische Lage Deutschlands in den Blick nehmend, die sich immer weiter zuspitzt hat mich die Geschichte der Familie Mann mitgerissen, hineingerissen zwischen die Buchdeckel. Die Flucht, welche die Familie Mann und ihre sechs Kinder durch Zufall nach Frankreich führt, ist sehr lebendig und glaubwürdig geschildert. Der historische Hintergrund ist perfekt eingebunden. Wir befinden uns in Sanary-sur-Mer, es ist Sommer und wir fühlen mit den Manns. Sehr detailliert und nachvollziehbar werden die Charaktere der Eltern und die der Kinder dargestellt, die sehr unterschiedlich sind. Wie die einzelnen Charaktere mit ihren Handlungen und Gefühlen sich neu orientieren im Exil, das wird literarisch sehr intensiv und ansprechend dargestellt. Das Buch ist mit einem edlen Lesebändchen versehen. Ein wunderbar zu lesendes Buch, eine Geschichte, die sich entfaltet und spannungsintensiv zu lesen ist bis zum Schluss. Das Flair der Zeit und der Örtlichkeiten einfangend. ABSOLUT GELUNGEN !!! #wenndiesonneuntergeht #FlorianIllies #fischerverlag #FamilieMann #heidizengerling

  • Bewertung

    5/5

    17.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Atmosphärisch und inspirierend

    Kurzkommentar: Sehr atmosphärische und inspirierende Einblicke in das ausserordentlich interessante Leben der Familie Mann. Macht grosse Lust mehr über die einzelnen Mitglieder dieser Familie zu erfahren und andere Bücher des Autors zu entdecken. Sehr empfehlenswert!

  • meany

    aus Seligenstadt

    5/5

    13.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ins Paradies vertrieben Was…

    Ins Paradies vertrieben Was wurde nicht alles geschrieben im Gedenkjahr des großen deutschen Literaturnobelpreisträgers? Und was kann man der Fülle an fiktiver und faktischer Literatur noch an neuen Erkenntnissen zufügen? Aus diesem Grund greifen alle bestimmte Einzelaspekte heraus, wie Tilman Lahme die sexuelle Orientierung, Mittelmeier seine Jahre in Kalifornien, Eckardt denkt sich einen Krimi aus am Schauplatz der Kurischen Nehrung. Und Illies nimmt sechs Monate in Südfrankreich ins Visier. Allerdings bildet diese kurze Zeitspanne einen wichtigen Wendepunkt in der Odyssee der Familie Mann, die am 11.02.2033 mit einer Abreise aus dem heimatlichen München zur einer Vortragsreise beginnt, ohne zu ahnen, dass sie nie mehr zurückkehren werden in das Haus in der Poschingerstraße. Als wäre er persönlich dabeigewesen, so lebendig und detailliert schildert Illies die Umstände nicht nur der Manns, sondern all der anderen gleichen Schicksals, die sich in dem Küstenstädtchen Sanary wiederfinden. Ungewiss, wie es weitergehen soll und wie lange dieser Zustand außerhalb von Zeit und Raum andauern wird, gehen sie ihren Alltäglichkeiten nach und feiern Feste, gehen wechselnde Beziehungen ein und sind sich ihrer Entwurzelung noch nicht so richtig bewusst. Illies verhehlt weder Licht- noch Schattenseiten der unterschiedlichen Charaktere. Feuchtwanger arbeitet an den "Geschwistern Oppermann", Thomas Mann an den Josephsromanen. Ein halbes Jahr nur, als Provisorium gedacht, im Laufe dessen sie sich immer mehr mit dem Gedanken an das Exil abfinden müssen. Wir begegnen Aldous Huxley, Arnold Zweig, Bert Brecht und vielen anderen nebst den jeweiligen Konkubinen. Kuriose, verblüffende Tatsachen tischt er uns auf, die zusammengenommen doch ein Bild ergeben: Elisabeth darf anders als ihr Bruder Michael nicht Musik studieren. Und wie der Verleger Bermann Fischer den Renommierautoren seines vom Schwiegervater ererbten Verlags regelrecht erpresst und damit in existenzielle Konflikte stürzt, die diesen besonders mit seinem Sohn Klaus unwiderruflich entzweien! Um so leichtfüßig daherplaudern zu können, hat Illies Bücher gewälzt und Archive durchforstet, um daraus den Honig zu saugen, der diese ganzen Bröckchen zu einer stringenten Masse verbindet. Auf welcher Fülle von gesammelten Erkenntnissen dieses Werk beruht, das lässt das Nachwort und die Danksagungen nur erahnen. Mit wieviel Spekulation er all diese zu einem romanhaften Ganzen vermengt, bleibt ungewiss, aber man muss ja keine Doktorarbeit darauf erbauen, sondern das Buch nach genussvoller Lektüre zweifellos bereichert zuklappen.

  • Bewertung

    5/5

    08.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Facettenreiches Porträt im französischen Exil

    Während ich mit den Werken von Thomas Mann nie richtig warm geworden bin, hat mich der Roman von Florian Ilies schon im Verlauf der ersten Seiten gefesselt und begeistert. Das liegt zum einen an der Sprache des Autors, die mich schon bei "1913" angesprochen hat und meines Erachtens sehr gut zu lesen ist. Zum anderen porträtiert Ilies nicht nur eine Familie, deren Mitglieder von unterschiedlichsten Interessen und Ideen geleitet werden, sondern entwirft ein facettenreiches Panorama der damaligen Zeit: 1933, kurz nachdem die Nationalsozialisten die Macht übernommen und innerhalb weniger Wochen , beschließt Thomas Mann, mit seiner Familie nach einer Vortragsreise nicht nach Deutschland zurückzukehren. In einem Grand Hotel in der südfranzösischen Stadt Sanary verbringt der Schriftsteller die folgenden Monate, wobei zunehmend mehr deutsche Exilant:innen dazustoßen. Dabei stehen Manns Erfahrungen im Hotel, die geprägt sind von Existenzangst und der Sorge darum, den eigenen Lebensstandard zu halten, im Gegensatz zum Handeln seiner Kinder, das deutlich politischer und weniger auf die eigene gesellschaftliche Stellung bezogen ist. Während ich mit viel Vorwissen bezüglich der historischen Situation in diesen Roman gestartet bin, beschränkte sich meine Kenntnisse der Lebensgeschichte(n) der Manns bisher auf Schulwissen. Dementsprechend habe ich Ilies‘ Roman mit großem Interesse gelesen. Für diejenigen, die sich bereits gut in der Biographie Thomas Manns auskennen, mag das Buch an manchen Stellen aber etwas langatmig sein, mich hat es jedoch gut unterhalten.

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