Ethik im Umgang mit Wildtieren: Unmöglichkeit, Möglichkeit oder Notwendigkeit? DE
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
15.04.2025
Verlag
Verlag Unser WissenSeitenzahl
60
Maße (L/B/H)
22/15/0.5 cm
Gewicht
107 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8416-3910-3
Die Natur kann äusserst grausam sein. Jeden Tag werden Millionen von Tieren von ihren Raubtieren gejagt und getötet, ein Phänomen, das ausschliesslich durch das Gesetz des Stärkeren geregelt wird. Während man sich weitgehend einig ist, dass die Tiere, mit denen Menschen zu tun haben, fühlende Wesen sind, die moralische Rücksicht verdienen, entsteht Unsicherheit, wenn es um Wildtiere geht, ein Bereich, in dem Menschen meist nicht anwesend sind. Sollten wir gegen die Grausamkeit der Natur ankämpfen oder sollten wir sie einfach "sein lassen"? Eine Antwort auf dieses Dilemma gibt die amerikanische Philosophin Clare Palmer, die versucht, zwei gegensätzliche Positionen zur Tierethik zu versöhnen: Die eine besagt, dass alle Wesen, die über die gleichen Fähigkeiten verfügen, in gleichem Masse moralisch berücksichtigt werden sollten; die andere besagt, dass moralische Pflichten je nach Kontext und Beziehungen, die Menschen zu Tieren aufbauen, variieren. Ziel dieser Arbeit ist es zu zeigen, dass Palmers Analyse unerwartete Möglichkeiten für die Unterstützung von Wildtieren eröffnet.
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