Die steuerbilanzielle Behandlung von Software im deutschen Ertragsteuerrecht Eine Betrachtung von cloudbasierter ERP-Software
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
25.04.2025
Verlag
GRINSeitenzahl
52
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.5 cm
Gewicht
90 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-12567-0
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Jura - Steuerrecht, Note: 14, Universität Mannheim, Veranstaltung: Seminar im Steuerrecht, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit untersucht die steuerbilanzielle Behandlung von cloudbasierten ERP-Systemen im SaaS-Modell. Das Ziel besteht darin, die Möglichkeiten der steuerbilanziellen Abbildung von "Enterprise Resource Planning as a Service" auf Grundlage der steuerrechtlichen Vorschriften, der Rechtsprechung sowie unter Berücksichtigung der in der Fachliteratur vertretenen Ansichten zu untersuchen, um die SaaS-Lösung korrekt und optimal darzustellen. Zunächst werden die begrifflichen und technischen Grundlagen erarbeitet. Anschliessend wird die steuerbilanzielle Behandlung der Nutzungsvereinbarung und der Implementierung betrachtet. Im Fokus steht jeweils, ob die Kosten als Betriebsausgaben sofort abzuziehen sind oder ob eine Aktivierung als Wirtschaftsgut infrage kommt. Abschliessend werden die Erkenntnisse thesenartig zusammengefasst. Die fortschreitende Digitalisierung hat alle Bereiche der Wirtschaft grundlegend verändert. Auch bei Anwendungssoftware vollzieht sich ein Wandel: Klassische On-Premise-Software wird zunehmend durch cloudbasierte ,,Software as a Service" -Lösungen ersetzt. Unternehmen müssen Soft- und Hardware nicht mehr erwerben und selbst betreiben, sondern nutzen die Software bedarfsabhängig über das Internet. Insbes. cloudbasierte Enterprise-Resource-Planning-Systeme (ERP) spielen eine Schlüsselrolle in der Steuerung von Geschäftsprozessen. Deren steuerbilanzielle Abbildung beim Anwenderunternehmen stellt jedoch eine Herausforderung dar. Ein Beispiel veranschaulicht die Problematik: Ein mittelständisches Produktionsunternehmen entscheidet sich seine ressourcenintensive IT-Infrastruktur durch die Einführung eines cloudbasierten ERP-System im SaaS-Modell zu modernisieren. Dieses System soll eine zentrale Verwaltung und Steuerung sämtlicher Unternehmensprozesse - von der Finanzbuchhaltung bis zur Lagerverwaltung - ermöglichen, ohne dass das Unternehmen eigene Ressourcen für den Betrieb des Systems aufwenden muss. Neben den monatlichen Lizenzgebühren fallen hohe Kosten für die Implementierung an, um das System an die spezifischen Geschäftsanforderungen anzupassen. Fraglich ist nun, wie diese Aufwendungen steuerbilanziell erfasst werden sollen.
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