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Astrid Korten

1. Blutvogel

Blutvogel Am Ende der Lüge

Gesprochen von
24
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Carolin Rücker

Spieldauer

11 Stunden und 38 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

12.05.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

56

Verlag

Audio4You

Sprache

Deutsch

EAN

9783988186300

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Carolin Rücker

Spieldauer

11 Stunden und 38 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

12.05.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

56

Verlag

Audio4You

Sprache

Deutsch

EAN

9783988186300

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  • Daniela Weigel

    5/5

    03.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Beklemmend und atmosphärisch

    Aljona lebt mit ihrer streng gläubigen Familie in Taubendorf. Nach außen hin sind sie die perfekte Familie, doch Aljona glaubt nicht an Gott. Ihr Vater bestraft sie immer wieder hart dafür. Auch zweiundzwanzig Jahre später ist es keinem der Kinder gelungen, dem verhassten Vater zu entkommen. Als auf Aljona geschossen wird, bröckelt die Fassade und unheimliche bedrückende Dinge kommen ans Licht. Die Story wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt und Aljona schreibt Briefe an ihren mittlerweile dementen Vater, um den sie sich trotz allem kümmert. So kommt stückchenweise die ganze erschreckende Wahrheit ans Licht. Ihr Vater ist sehr gläubig und hat mit harter Hand in seiner Familie regiert. Wer in seinen Augen etwas falsch gemacht hat, wurde mehr als hart bestraft. Hier ist es der Autorin hervorragend gelungen den religiösen Wahn zu beschreiben, es hat mich beim Lesen fassungslos gemacht, wozu manche Menschen unter dem Deckmantel der Religion fähig sind. Wie Familien gespalten werden und wie sie auch Jahre später noch unter dem erlebten leiden. Ich habe schon lange keinen Thriller mehr gelesen, bei dem die bedrückende Stimmung derart fühlbar war. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne

  • Helgas Bücherparadies

    5/5

    30.11.2022

    eBook (ePUB)

    Ein sehr beklemmender und erschütternder Thriller

    Aljona wächst mit ihren Geschwistern in einem sehr gläubigen Haus auf. Sie tanzt gerne aus der Reihe und ihr Vater erwischt sie dabei. Aljona wird hart bestraft. Selbst 22 Jahre später gelingt es ihr nicht, sich dem strenggläubigen Vater zu entziehen. Auf einmal passiert etwas Unvorhergesehenes und die Geheimnisse kommen so langsam an die Oberfläche. Wow, was für ein großartiger Thriller ist hier Astrid Korten gelungen. Von Anfang an spürte ich eine Beklemmung beim Lesen. Aljona und ihre Geschwister wachsen mit einem bigottem Vater auf, der mit harter Hand regiert und bestraft, was nicht seinen Vorstellungen entspricht. Auch als Erwachsene kann sie sich nicht dem religiösen Wahn ihres Vaters nicht entziehen und kümmert sich dennoch um ihn, der inzwischen dement ist. Es wird aus unterschiedlichen Sichtweisen berichtet. Dazu kommen noch Briefe, die Aljona an ihren Vater schreibt. Stück für Stück wird enthüllt, was sie und ihre Geschwister erleiden mussten. Die Autorin hat sehr gut den religiösen Wahn des Vaters und der Gemeinde beschrieben, die mich fassungslos machten. Ich habe mit ihnen gelitten und mich gefürchtet. Sehr interessant fand ich auch die Ermittlungen von der Beamtin des LKA Hilke Fuchs. Fazit: Ein sehr beklemmender und erschütternder Thriller, der mir unter die Haut ging. Absolut düster und nervenaufreibend und mit wahren Begebenheiten versehen, wurden hier meisterlich in einem Thriller wiedergegeben. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

  • Bewertung

    aus Niederstetten

    5/5

    18.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Thriller der Meisterklasse

    Blutvogel - Astrid Korten Kurzbeschreibung: Taubendorf, ein kleiner Ort in der Nähe der deutsch-polnischen Grenze. In einem abgelegenen Haus am Waldrand leben die Wolkows, eine nach außen hin perfekte Familie, wäre da nicht die achtjährige Aljona, die nicht an Gott glaubt. Eines Tages erwischt Gregor Wolkow das Mädchen dabei, wie es nachts heimlich im Wald tanzt. Er wendet sich an den Ältestenrat der örtlichen Glaubensgemeinschaft. Aljonas Ungehorsam wird hart bestraft. Zweiundzwanzig Jahre später ist es keinem der Wolkow-Kinder gelungen, dem Terror des gläubigen Vaters zu entkommen. Sie sprechen kaum über die Folgen. Aljona kümmert sich um den verhassten, dementen Vater, aber der trügerische Frieden in der Familie fordert einen hohen Tribut. Als das Böse wie ein Sturm aufzieht und die Familie endgültig entzweit, drängen allzu lang gehütete Geheimnisse an die Oberfläche, und mit ihnen eine tödliche Gefahr. Mein Leseeindruck: Für mich ist die Autorin Astrid Korten schon immer die Meisterin des Thrill and Crime! Bei jedem Buch denke ich, sie kann ihre Vorgängerwerke nicht übertreffen, und jedes Mal überzeugt sie mich eines Besseren! Mit diesem Thriller nach einer wahren Begebenheit hat mich Astrid Korten wieder unheimlich eingefangen. Diese fanatische Gläubigkeit des Vaters spürt man beim lesen hautnah zwischen den Zeilen. Alles spitzt sich im Lauf des Thrillers weiter zu und ich möchte nicht in der Haut von Kommissarin Fuchs stecken, um in diesem Glaubenswahn und seinen verheerenden Folgen zu ermitteln. „Ich bin die Erinnerung, die du auslöschen möchtest. Ich bin ein Blutvogel.“ Gänsehaut pur ist wieder die Grundlage zu diesem hervorragenden Thriller. Alles andere wird Nebensache, wenn man sich als Leser in die Geschichte hineinversetzt. Atemlose Spannung und undefinierbare Gefühle lagen bei mir im Fokus und ich wurde immer mehr in dieses Geschehen hineingezogen. Ein mörderischer Glaube, der eine Familie entzweit. Düster, bedrückend und schockierend! Fazit: Diesen Thriller muss man unbedingt gelesen haben. Aber man braucht starke Nerven dazu (und wie ich jede Menge Nervennahrung!). Ein großartiger Thriller einer fantastischen Autorin! Absolute Leseempfehlung und mehr als wohlverdiente 5 Sterne!

  • claudi-1963

    aus Schwaben

    5/5

    14.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Wie fanatischer Glaube eine Familie verändert und entzweit

    "Wut kann den Wahn nähren, Wut ist unberechenbar und oft ein gewisser Durst nach Gerechtigkeit oder nach Rache. (Buchauszug) Taubendorf in diesem eigenwilligen Dorf an der polnischen Grenze wohnt die Familie Wolkow. Sie scheint die perfekte Familie zu sein, nur die kleine Aljona tanzt aus der Reihe und die Mutter verschwindet eines Tages. Geschockt ist man, als man Aljona tanzend im Wald entdeckt. Es wird befürchtet, dass sie von teuflischen Dämonen besessen ist. Deshalb wird sie bestraft und bleibt trotz strenger Hand des Vaters weiterhin auffällig. 22 Jahre später noch immer lebt Aljona im Haus der Familie, inzwischen pflegt sie den dementen Vater, doch der Friede will nicht einziehen in der Familie. Erste Ereignisse lassen böses ahnen und mit ihnen kommt eine tödliche Gefahr für die ganze Familie. --- Meine Meinung: Das neuste Buch der Autorin besticht wieder einmal durch ein imposantes Cover und natürlich mit einem Thema, das wieder perfekt ausgearbeitet wurde. Religiösen Wahn oder Fanatismus gab es und gibt es noch immer, besonders wenn eine Gemeinschaft außergewöhnliche Glaubensvorstellungen hat. Die Gemeinschaft in Taubendorf ist so eine extrem religiöse Gemeinde, die besonders mit vielen Verboten und Regeln hervorsticht. Meist haben diese Gemeinden ihre ganz eigenen Vorstellungen von Religion und Glaube und diese werden dann vehement umgesetzt. Oft sind es die Sensiblen, die damit nicht klarkommen und auf der Strecke bleiben, so wie in diesem Buch Aljona. Erschreckend ist nur, wenn dann eine Familie noch von einem fanatischen Vater bestimmt wird, der allen das Leben schwer macht. Eigentlich soll der Glaube uns Menschen helfen und aufbauen, doch einige haben mitunter eine extreme Vorstellung von Frömmigkeit. Wenn diese dann ihre Anhänger finden, entsteht oft so etwas wie hier. Leidtragende sind die diesem Fall häufig die Frauen und Kinder wie hier die Geschwister Aljona, David, Johannes und Esther. Dass sich hinter diesem Cover so eine Geschichte verbirgt, hatte ich nicht vermutet. Wer jedoch die Autorin kennt, der weiß, was ihn erwartet. Größtenteils liegen ihre Bücher einem realen Fall zugrunde oder sind von realen Gegebenheiten beeinflusst. So auch dieses Buch, bei dem sie selbst ein wenig ihre eigenen Konflikte mit der Kirche verarbeitet. Doch vor allem bestimmen ausgeprägte Frömmigkeit und Fanatismus den Plot. Sehr gut gefielen mir die kursiv geschriebenen Briefe an ihren Vater, bei denen ich nach und nach das ganze Ausmaß erkennen darf. Erschreckend wieder einmal, was ein Vater alles seinen Kindern antut und welche Folgen daraus resultieren. Grandios umgesetzt sind dabei die Charaktere, bei denen ich extrem mit der sensiblen Aljona mitgelitten habe. Ebenfalls passt das düstere, bedrückende Setting hervorragend dazu. Zum Glück ist Religion und insbesondere Glaube nicht immer so, wie es hier dargestellt wird. Von mir gibt es 5 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Elisabeth S.

    aus Soest

    5/5

    14.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    geht unter die Haut

    Meinung: Wer die Bücher von Astrid Korten kennt, der weiß, dass ihnen oft wahre Begebenheiten zugrunde liegen. Das trifft auch auf ihren neusten Thriller zu, der den religiösen und geistlichen Missbrauch thematisiert und mir beim Lesen tief unter die Haut ging. Die Charaktere wurden authentisch und differenziert gezeichnet, und da die Kapitel aus der Sicht der verschiedenen, authentisch gezeichneten Protagonisten geschrieben wurden, war es einfach, mich in sie hineinzuversetzen. Aljona und ihr Bruder David waren mir von Anfang an sympathisch, was auf den Rest der Familie leider nicht zutraf. Die bigotte Frömmigkeit, unter der Aljona seit ihrer Kindheit zu leiden hatte, sowie die Scheinheiligkeit der Glaubensgemeinschaft, in der sie lebten, machte mich sprachlos. Aljona, die besonders unter dem grausamen, unerbittlichen Vater zu leiden hatte, bringt ihre Gefühle in Briefen an ihren Vater zum Ausdruck und ich konnte nicht anders, als mit ihr mitzuleiden. Ihre Sehnsucht und Suche nach der verschwundenen Mutter, ein Mordversuch an ihr sowie zwei folgende Mordfälle in ihrem Umfeld halten das Spannungslevel hoch. Ich war mir bis zum Schluss im Unklaren darüber, wie dies alles zusammenhängt, denn der Schein trügt wie so oft, denn jeder hat etwas zu verbergen. Fazit: Dieser fesselnder Thriller hat mich von Anfang an gepackt und die düstere Atmosphäre die das ganze Buch durchzieht, ausgelöst durch den religiösen Fanatismus, bescherte mir mehr als einmal eine Gänsehaut. Mit „Blutvogel“ ist Astrid Korten erneut ein wahres Meisterwerk gelungen, das jeder lesen sollte, der es tiefgründig, realitätsnah und ungewöhnlich mag.

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