Produktbild: Das Elfte Gebot

Das Elfte Gebot Roman

Aus der Reihe KrönerEditionKlöpfer
3

Fr. 33.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.09.2025

Verlag

Alfred Kröner Verlag

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

20.4/13.1/2.5 cm

Gewicht

354 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-520-77301-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.09.2025

Verlag

Alfred Kröner Verlag

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

20.4/13.1/2.5 cm

Gewicht

354 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-520-77301-2

Herstelleradresse

Kroener Alfred GmbH + Co.
Lenzhalde 20
70192 Stuttgart
DE

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  • Bewertung

    5/5

    07.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman voller tiefem Sprachwitz

    Das Elfte Gebot von Gabriel Bornstein hat mich vor allem durch seine besondere Mischung aus Humor, Nachdenklichkeit und historischem Hintergrund fasziniert. Im Mittelpunkt steht David Dubnow, ein junger Mann, der als Waise und Sohn einer Holocaust-Überlebenden aufwächst. Auf der Suche nach dem Vermächtnis seines einzigen Angehörigen führt ihn sein Weg ausgerechnet in die Sowjetunion des Kalten Krieges, nach Riga. Dort gerät er in eine Welt voller Misstrauen, Geheimnisse und absurder Regeln eines autoritären Systems. Besonders spannend fand ich, wie der Roman große Themen wie Erinnerung, jüdische Geschichte und politische Machtstrukturen behandelt, ohne dabei schwer oder belehrend zu wirken. Die Geschichte ist immer wieder ironisch und voller Sprachwitz erzählt, was den ernsten Hintergrund manchmal sogar noch eindringlicher macht. Die Begegnung mit der geheimnisvollen Judica und die Suche in den Katakomben der Stadt verleihen dem Roman zusätzlich etwas Mysteriöses, fast Magisches. Für mich ist Das Elfte Gebot ein ungewöhnlicher, kluger Roman, der historische Realität, persönliche Suche und einen feinen Humor miteinander verbindet. Für mich sind Buch und Verlag ein guter Geheimtipp.

  • Magdalena

    aus Köln

    3/5

    17.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Judentum in Riga

    Das elfte Gebot von Gabriel Bornstein ist ein Buch, das mich leider nicht fesseln konnte. Die Handlung spielt im Jahr 1972 in Riga, Lettland. David ist Israeli, er ist in einem Waisenhaus aufgewachsen, und es ist sein Wunschdenken, dass sein Vater der jüdisch-russische Historiker Semjon Dubnow ist, der 1941 in Riga von den Nazis ermordet wurde. Von einer Dienstreise nach Bukarest fliegt er nach Riga und gerät schon am Flughafen ins Visier des KGB. Vom KGB beschattet nimmt er Kontakt zu einer Synagoge auf und trifft dort auf einige betagte Herren, die Dubnow gekannt und verehrt haben. Er verliebt sich in die lettische Künstlerin Judica. Gemeinsam mit seinen neuen Verbündeten sucht er nach Dubnows elften Band der „Weltgeschichte des jüdischen Volkes“. Das Buch enthält sehr viele Informationen über das Judentum und das Leben hinter dem Eisernen Vorhang in den 1970er Jahren. Im Glossar im Anhang kann man Näheres zu den erwähnten Ereignissen und Begriffen nachlesen. Ich habe einiges über das Judentum in Lettland erfahren. Vor dem Krieg gab es mehr als vierzigtausend Juden in Riga und nur 150 von ihnen haben überlebt. Während David in Riga ist, tobt in Israel der Jom-Kippur-Krieg (Oktober 1973). Das Buch enthält interessante Informationen über das Judentum, doch der Schreibstil konnte mich nicht fesseln, und die Liebesgeschichte zwischen David und Judica hat mich emotional nicht erreicht. Ich empfehle das Buch allen, die sich für das Judentum und den Kalten Krieg interessieren.

  • Bewertung

    aus Quickborn

    4/5

    25.01.2026

    eBook (ePUB 3)

    Der Versuch, Simon Dubnow zu gedenken

    Es gibt in Leipzig ein Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur, das den Namen Simon Dubnow trägt. Gabriel Bronstein versucht, diesen bedeutenden Wissenschaftler noch einmal zum Leben zu erwecken, aber tatsächlich ist er in Riga, genauer am 8. Dezember beim Massaker im Wald von Rumbula von den Deutschen umgebracht worden. Sein Werk aber, vor allem die zehnbändige Geschichte des jüdischen Volkes, hat sich der Nachwelt erhalten. Die Geschichte, die der Autor um Simon Dubnow bzw. um den jungen Israeli David Dubnow, der wähnt, er könnte mit Simon verwandt sein, fabuliert, fühlt sich ein bisschen übertrieben an. "Gefunden" hat sie der Journalist Rafael Shapiro, der sie versehentlich ausdruckt und sich in ihr verstrickt. Immer wieder las ich bewegende Szenen, die in Riga spielen, Anfang der 1970er Jahre und während des Zweiten Weltkrieges, trotzdem konnte mich dieses Buch nicht vollkommen überzeugen. David Dubnow, der da durch Riga geisterte, blieb für mich immer eine Kunstfigur. Mit Judica, Davids Angebeteter, oder mit Opa Samuel, "vor dem Krieg war er Rabbiner und Kantor. Leute aus ganz Lettland kamen nach Riga, um Rabbiner Samuel Melamed singen zu hören", ging es mir ähnlich. Trotzdem, was mir sehr gefiel, waren die ausführlichen Anmerkungen im Glossar, die mir das Buch und die jüdische Geschichte von Riga dann doch sehr nahebrachten. Ich habe bei Recherchen nach der eigenen Familiengeschichte auch Riga betrachtet, der Ehemann meiner Großtante wurde im Wald von Biķernieki, auch ein Wald in Riga, ermordet. Das war auch der ursprüngliche Anlass, dass ich zu diesem Buch gegriffen habe. Wer sich für die Geschichte interessiert, dem empfehle ich das Buch, auch wenn es sich nicht sofort erschließt, berührt es doch, wenn man weiß, dass nur ein Prozent der Rigaer Juden den Holocaust überlebt hat. Wie es den wenigen Überlebenden, die in der Sowjetunion blieben, ergangen ist, ist dann schon wieder eine neue Geschichte. Diese Rezension gibt meine eigene Meinung wieder und wurde nicht mit Hilfe von KI erstellt.

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