Produktbild: Fischgrätentage

Fischgrätentage

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

19.05.2025

Verlag

Müry Salzmann

Seitenzahl

125 (Printausgabe)

Dateigröße

2100 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783990142929

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

19.05.2025

Verlag

Müry Salzmann

Seitenzahl

125 (Printausgabe)

Dateigröße

2100 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783990142929

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  • Kwinsu

    aus Salzburg

    5/5

    27.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Melancholisch und sprachgewaltig

    Elke Laznias Prosagedicht-Buch "Fischgrätentage" ist ein sprachgewaltiger, eindringlicher Text über familiäre Beziehungen, das Abschied-Nehmen, Erinnerungen, Vergänglichkeit und Verlust. Oft werden Sprichworte verwendet, um eindrückliche Bilder zu erzeugen. Der Text kommt ohne Satzzeichen aus, was einem dazu anhält, Passagen immer und immer wieder zu lesen, um sich die Worte verständlich zu machen und für sich selbst zu deuten. Die Stimmung, die der Text vermittelt, ist voller Sehnsucht nach dem Vergangenen, Melancholie durchzieht die treffsicheren Worte wie ein Schleier. Man spürt förmlich die Innigkeit, zu den Personen, aber auch zu der Erinnerung. Trauer und Wohlgefühl verschmelzen, kleine Gesten brennen sich ins Gedächtnis. "Fischgrätentage" ist anspruchsvolle Lyrik, die erst kürzlich mit dem Helena-Adler-Preis für rebellische Literatur ausgezeichnet wurde. Zum Lesen sollte man sich Zeit und Ruhe gönnen.

  • [insomnia]

    5/5

    12.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprachgewaltig

    Ich hatte schon lange keinen Lyrikband mehr in Händen, aber allein der Titel „Fischgrätentage“ hat mich sofort angesprochen. Abgesehen davon wusste ich nichts über den Inhalt des Buches. Doch schon nach der ersten Seite konnte ich es nicht mehr weglegen. Die sprachgewaltigen Konstruktionen und Bilder, die beim Lesen im Kopf entstehen, haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Die Autorin zeichnet meisterhaft Bilder, die eindringlich im Gedächtnis bleiben. Es geht um Verlust, das Ende des Lebens und Erinnerungen. Viele Passagen habe ich mehrmals gelesen, weil sie mich an eigene Erfahrungen erinnerten und Gedanken zurückbrachten. Ich kann der Autorin nur danken: für dieses Buch, für diese Erinnerungen und für diese Verse auf höchstem Niveau. Eine sehr große Leseempfehlung von mir.

  • [insomnia]

    5/5

    12.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprachgewaltig! Ich hatte…

    Sprachgewaltig! Ich hatte schon lange keinen Lyrikband mehr in Händen, aber allein der Titel „Fischgrätentage“ hat mich sofort angesprochen. Abgesehen davon wusste ich nichts über den Inhalt des Buches. Doch schon nach der ersten Seite konnte ich es nicht mehr weglegen. Die sprachgewaltigen Konstruktionen und Bilder, die beim Lesen im Kopf entstehen, haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Die Autorin zeichnet meisterhaft Bilder, die eindringlich im Gedächtnis bleiben. Es geht um Verlust, das Ende des Lebens und Erinnerungen. Viele Passagen habe ich mehrmals gelesen, weil sie mich an eigene Erfahrungen erinnerten und Gedanken zurückbrachten. Ich kann der Autorin nur danken: für dieses Buch, für diese Erinnerungen und für diese Verse auf höchstem Niveau. Eine sehr große Leseempfehlung von mir.

  • yellowdog

    5/5

    07.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vom Leben und Altern

    Elke Laznia ist eine Salzburger Autorin. In diesem Buch behandelt sie Themen wie Altern, Krankheit, Pflegen und auch Sterben. Den ersten Teil sehe ich als Langgedicht bestehend aus vielen, überaus eleganten Versen. Es überzeugt der Rhythmus der Verse Im zweiten Teil folgen weitere, mehrteilige Gedichte. Nachkommen, Lavendellied, dein Hunger von hier, Blattwerk, Mutterkraut und andere. Auffällig ist das durchgehend hohe Niveau!

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    11.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lyrik goes Österreichischer Buchpreis?

    Elke Laznia fokussiert in “Fischgrätentage” das, was die Zeit mit unseren Körpern macht, mit unserem Geist, was Bindungen sind, was von ihnen bleibt. Und immer geht es um den Verlust. Der Verlust als die Quelle, an die jede/r angeschlossen ist. Der Verlust, der teilbar und mitteilbar ist. Es ist ein poetisches Schreiben entlang der letzten Dinge, wider das Nützlichkeitsdenken und die marktgängige Optimierung unseres Bewusstseins. (Verlagsbeschreibung) Ein schmales Buch von gerade einmal 128 Seiten - und doch kein Buch, das man einfach so hintereinanderweg liest. Denn in diesem Band, der immerhin auf der Shortlist des Österreichischen Buchpreises steht, erwartet den Leser / die Leserin Lyrik!    hier ist die Nacht schwarz und klarer als anderswo und der Morgen kommt schneller aber die Müdigkeit bleibt und alles was fehlt   In Gedichten, die oft aus mehreren - meist drei- oder vierzeiligen - Versen bestehen, widmet sich die Autorin dem Abschied, dem Verlust, dem Ende von etwas, dem Verfall, dem Sterben. Auch das problembehaftete Verhältnis zu ihrer Mutter sowie zu ihrer Schwester wird thematisiert.    sie hat uns morgens mit Nachtmilch gestillt mittags mit Trauer gefüttert und abends und nachts wir sind nicht groß geworden   In den Gedichten finden sich oftmals bekannte Redewendungen sowie Liedzeilen in neuem Kontext verwendet. Formal gibt es Besondernheiten. So werden nur Substantive groß geschrieben, Satzanfänge dagegen klein. Es gibt auch keine Satzzeichen, das Ende eines Satzes steht oft in der nächsten Zeile und geht so nahtlos in den folgenden Satz über.    es ist die Zeit da die Beine schwerer werden täglich ein Schritt weniger ein Stolpern mehr wir zählen mit Kastanien deine Runden durchs Haus…   Es gibt auch keine Titel für die einzelnen Gedichte, zuweilen aber Namen für eine ganze Gruppe von freien Versen, wie z.B. ‘Nachkommen’, ‘Blattwerk’ oder ‘Mutterkraut’. Durch die fehlenden Titel der Gedichte erscheint alles zusammenhängend ohne es wirklich zu sein. Die Verse sind allein verbunden durch die o.g. Themen.   wir wissen was zu Bruch ging in den Jahren hüten dich als wären wir ganz geblieben als gäbe es die Worte nicht die wir dir verschweigen einander aber an den Kopf werfen und die in der dicken Luft Wurzeln schlagen   Manche Verse sprachen mich sehr an, andere las ich mit Interesse, zu einigen wenigen fand ich keinen Zugang, vor allem wenn für mich nicht alles verständlich war. Aber in jedem Fall wurde hier eine melancholisch-eindringliche Atmosphäre transportiert, der ich mich nicht entziehen konnte. Auch aus diesem Grund legte ich das Büchlein immer wieder weg, nahm es dann aber bald wieder in die Hand, gleichermaßen fasziniert wie erschöpft. Definitiv ein intensives Leseerlebnis. Hat schon einmal ein Lyrikband den Deutschen oder Österreichischen Buchpreis gewonnen? Ich bin jedenfalls gespannt, ob bei der Preisverleihung am 18.11. die Gewinnerin Elke Laznia heißen wird!   © Parden

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