Band 3
Der leidende Gottesknecht Eine Analyse der jüdischen und christlichen Deutungstraditionen von Jesaja 53
Aus der Reihe
Die Messias-Akten
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
30.07.2025
Verlag
Von GlaubitzSeitenzahl
52 (Printausgabe)
Dateigröße
1281 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783819431388
Mit seinem wissenschaftlich fundierten, interdisziplinären Ansatz untersucht Michael¿R.¿Glaubitz die Auswirkungen des berühmten Gottesknechtslieds aus Jesajä53 auf das Judentum und das Christentum. Ausgehend vom literarischen und historischen Kontext des Babylonischen Exils zeigt das Buch, wie sowohl christliche als auch jüdische Interpretationen aus denselben Versen tiefgreifende, jedoch divergierende Deutungsmuster entwickelt haben.
Der Autor analysiert die zentralen Indizien der christologischen Lesart - etwa den stellvertretenden Tod, die Auferstehung und die Nachkommenschaft - und stellt ihnen fundierte Gegenlesarten gegenüber, die das Konzept des "Knechts" als Personifikation Israels radikal neu denken. Er diskutiert theologische, philologische und logische Argumente wie Ockhams Rasiermesser, Poppers Falsifizierbarkeit sowie das Problem des "Vaticinium ex eventu" und dekonstruiert gängige apologetische Lesarten.
Besonderes Gewicht liegt auf den historischen Debatten, die Jesajä53 im Laufe der Jahrhunderte - von der rabbinischen Tradition bis zur christlich-konfessionellen Polemik - geprägt haben. Gleichermassen fordert das Buch einen respektvollen, aufgeklärten Dialog ein, der weder apologetisch noch polemisch ist, sondern den Text als vielschichtiges literarisches Werk ernst nimmt.
Ideal für Theologinnen, Religionswissenschaftlerinnen, Historiker*innen und alle, die Spannungen und Gemeinsamkeiten zwischen Judentum und Christentum besser verstehen möchten. Eine brillante Lektüre über Interpretation, Identität und das Wesen heiliger Schriften im modernen religiösen Diskurs.
Der Autor analysiert die zentralen Indizien der christologischen Lesart - etwa den stellvertretenden Tod, die Auferstehung und die Nachkommenschaft - und stellt ihnen fundierte Gegenlesarten gegenüber, die das Konzept des "Knechts" als Personifikation Israels radikal neu denken. Er diskutiert theologische, philologische und logische Argumente wie Ockhams Rasiermesser, Poppers Falsifizierbarkeit sowie das Problem des "Vaticinium ex eventu" und dekonstruiert gängige apologetische Lesarten.
Besonderes Gewicht liegt auf den historischen Debatten, die Jesajä53 im Laufe der Jahrhunderte - von der rabbinischen Tradition bis zur christlich-konfessionellen Polemik - geprägt haben. Gleichermassen fordert das Buch einen respektvollen, aufgeklärten Dialog ein, der weder apologetisch noch polemisch ist, sondern den Text als vielschichtiges literarisches Werk ernst nimmt.
Ideal für Theologinnen, Religionswissenschaftlerinnen, Historiker*innen und alle, die Spannungen und Gemeinsamkeiten zwischen Judentum und Christentum besser verstehen möchten. Eine brillante Lektüre über Interpretation, Identität und das Wesen heiliger Schriften im modernen religiösen Diskurs.
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