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Das Restaurant der Träume Historischer Roman | Die Entstehung des ersten Restaurants in Paris – eine Geschichte von Mut, Freiheit und Genuss

2

Fr. 38.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.06.2026

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

21.8/14.4/3.9 cm

Gewicht

596 g

Farbe

Altweiß / Kaffee

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7577-0213-7

Beschreibung

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.06.2026

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

21.8/14.4/3.9 cm

Gewicht

596 g

Farbe

Altweiß / Kaffee

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7577-0213-7

Herstelleradresse

Lübbe
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: vertrieb@luebbe.de

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  • Büchertanz.de

    aus Freiburg

    5/5

    24.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine kulinarische und historische Revolution

    In ihrem historischen Roman „Das Restaurant der Träume“ entführt die Autorin Julia Kröhn ihre Leser und Leserinnen in das Paris des ausgehenden 18. Jahrhunderts, um inmitten der gesellschaftlichen Umwälzungen der Französischen Revolution die faszinierende Entstehungsgeschichte der modernen Gastronomie zu erzählen. Als ich die letzte Seite von Julia Kröhn neuem Roman Das Restaurant der Träume gelesen hatte, klappte ich das Buch mit einem tiefen Gefühl der Zufriedenheit zu. Als Liebhaberin historischer Romane wurde ich hier nicht nur fantastisch unterhalten, sondern habe auch unheimlich viel dazu gelernt. Die Handlung empfand ich von der ersten bis zur letzten Seite als unheimlich mitnehmend und lebendig. Julia Kröhn beweist hier wieder einmal ihr ganzes Können als Historikerin: Sie transportiert das Paris ab dem Jahr 1765 so bildhaft, dass man den Duft von Rosmarin, Trüffel und Vanille förmlich in der Nase hat. Doch das Buch verweilt nicht in idyllischer Kulinarik. Meisterhaft wird spürbar, wie die Atmosphäre in der Stadt zunehmend umschlägt. Der Hunger und die Unzufriedenheit der Bevölkerung werden immer größer, bis die Französische Revolution ausbricht und alles Gewohnte komplett aus den Fugen gerät. Zum Finale hin zieht das Erzähltempo dadurch noch einmal ordentlich an und ließ mich das Buch kaum mehr aus den Händen legen. Im Zentrum stehen drei wunderbare Hauptfiguren: Die nach Selbstbestimmung strebende Anne, ihre wissbegierige Schwester Aurore und der feinsinnige (Koch) Benoît. Obwohl alle drei völlig unterschiedliche Träume und Gedanken haben, eint sie der tiefe Wunsch, etwas aus ihrem Leben zu machen. Am meisten mitgefiebert habe ich persönlich mit Aurore auf ihrem Weg nach Bildung und Freiheit. Ein echtes Highlight des Buches ist für mich aber, dass auch die Charaktere um dieses Trio herum extrem tiefgründig und interessant gezeichnet sind – das gilt übrigens bis hin zum Antagonisten, was der Geschichte eine tolle Dynamik verleiht. Besonders fasziniert hat mich der historische Hintergrund. Vor dem Lesen war mir überhaupt nicht bewusst, wie das Restaurant als solches eigentlich entstanden ist und woher der Begriff überhaupt stammt. Der Wandel von den alten Gasthäusern – in denen man schlicht das essen musste, was eben auf den Tisch kam – hin zu Einzeltischen, Speisekarten und der Idee, dass Essen dem Wohlbefinden dient, wird hier absolut beeindruckend in die Geschichte eingeflochten. Am Ende der Rezension noch ein kleiner Warnhinweis: Man sollte beim Lesen definitiv ein paar Snacks bereithalten, denn das Buch macht während des Lesens … hungrig! Danke für dieses großartige Leseerlebnis. Fazit: Das Buch „Das Restaurant der Träume“ von Julia Kröhn ist eine Geschichte über tiefe Freundschaften, bedingungslosen Zusammenhalt und die Liebe zur Kulinarik in extrem schwierigen Zeiten. Sehr lesenswert!

  • Kerstin1975

    aus Crailsheim

    4/5

    10.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Historisch spannend und mitreißend, allerdings war mir das Gastro-Thema zu dominant

    Buchinhalt: Paris, Mitte des 18. Jahrhunderts: Die Schwestern Anne und Aurore haben Träume – von Selbstbestimmung, Bildung, Individualität. Zusammen mit einem Freund eröffnen die Scwestern schließlich ein Restaurant, ein scheinbar ungeheuerliches Vorhaben in einer Zeit, die für Frauen eigentlich eine ganz andere Zukunft vorsieht... Persönlicher Eindruck: Mich hat der Roman, der zur Zeit der französischen Revolution spielt, von Beginn an angesprochen – diese Epoche hält historisch sehr viel bereit und die Autorin wird der historischer Einordnung wirklich gerecht. Daneben erfährt der Leser viel über die Gründung eines Restaurants – in einer Zeit, in der die Frau als solche als Unternehmerin mehr als ein Exot war und in der Gesellschaft eigentlich eine ganz andere Rolle einnehmen sollte. Es gibt drei Hauptfiguren, um die der Plot gestrickt ist. Zum einen die beiden sehr unterschiedlichen Schwestern Anne und Aurore. Beide sehnen sich nach Selbstbestimmung und dem Ausbrechen aus gesellschaftlichen Konventionen. Sie haben Träume, wollen etwas bewirken und aus ihrem Leben machen und erst zusammen mit ihrem Freund Benoit erreichen sie das scheinbar Unmögliche: ein Restaurant – das erste überhaupt. Den Spagat, den die Autorin hier durchführt, ist einerseits, die Gegebenheiten der französischen Revolution (mit allen ihren dunklen Schattenseiten) historisch detailgetreu zu beschreiben und andererseits eine fiktive Geschichte zu ersinnen, die den Hauptfiguren gerecht wird. Der Schreibstil ist sehr bildhaft und erzeugt Kopfkino beim Leser, man taucht schnell ein ins 18. Jahrhundert und hat beim Lesen sprichwörtlich leckere Kochgerüche in der Nase. Was ich im Laufe der Handlung etwas gestört hat, ist die zunehmende Dominanz der Gastro-Thematik. Ja, gut – es ist der Aufhänger für die Geschichte, das stimmt. Dennoch wurde es mir mit der Zeit einfach zu viel. Quer lesen traute ich mich dann aber auch nicht, da ich befürchtete, etwas Wichtiges zu verpassen, denn es passiert sehr viel in der rund 450 Seiten starken Geschichte. Die Charaktere haben Profil und Tiefe, Zeittafeln und historischen Anmerkungen im Anhang lassen die Epoche zudem lebendig werden. Insgesamt ist man als Freund des historischen Romans hier ganz sicher nicht verkehrt, Geschichte, Gefühle, Spannung und Intrigen schaffen eine einzigartige Atmosphäre. Dennoch fand ich die Details ums Essen, Kochen, Gewürze und Zutaten und das Restaurant im Allgemeinen zu dominant und das tat meinem Lesegenuss dann schon einen Ticken Abbruch. Mein Fazit: Keine Offenbarung, aber ein solider historischer Roman mit sympathischen Figuren, starken Frauen und geschichtlichem Flair.

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