Überfrachtete Lernorte Zur Pädagogik westdeutscher Gedenkstätten bis 1990
-
- Deutsch ausgewählt
Fr. 63.90
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
18.03.2026
Abbildungen
mit 27 z. T. farbigen Abbildungen
Verlag
Wallstein VerlagSeitenzahl
499
Maße (L/B/H)
22.6/15.2/4.2 cm
Gewicht
829 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8353-6037-2
Die Gedenkstätten an den Orten nationalsozialistischer Verbrechen sind heute fester Bestandteil der Geschichtskultur und Sozialisation junger Menschen in Deutschland. In der alten Bundesrepublik wurden sie gegen erhebliche gesellschaftliche und politische Widerstände durchgesetzt. Wer waren die Menschen, die sich für diese Orte engagierten? Was trieb sie an und wie beeinflussten diese Prägungen die von ihnen entwickelte pädagogische Praxis? Ulrike Löffler zeigt, wie sich Gedenkstättenarbeit in Westdeutschland ausgehend vom Reflexionsstand der 1970er Jahre und als Folge der verstärkt ab 1980 eingerichteten Gedenkstätten entwickelte. Im Mittelpunkt stehen Begründungen, Ansätze, Ziele, und Methoden aus der formativen Phase der Gedenkstättenpädagogik. Angesichts schwieriger Rahmenbedingungen entfaltete sich eine heterogene, stark von den jeweiligen Akteur*innen abhängige Praxis, die Löffler erstmals übergreifend analysiert sowie anhand der Gedenkstätten Dachau und Neuengamme vertiefend betrachtet. Die Autorin leistet damit Grundlagenforschung zur Entwicklung und Pädagogik der Gedenkstätten. Mit dem Blick zurück auf die Anfänge lädt sie zur selbstreflexiven Weiterentwicklung der Gedenkstättenpädagogik ein.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.