In einem Versuch, ihren rebellischen Sohn zu erreichen, schreibt Kate ihren Lieblingspsalm 23 auf einen Zettel und steckt ihn in seine Manteltasche. Doch nicht Matt, sondern der Angestellte einer Reinigung findet ihn. Und so beginnt die Reise des kleinen handschriftlichen Zettels rund um die Welt ...
Die einfachen, zeitlosen und gleichzeitig so kraftvollen Worte des berühmten Hirtenpsalms kreuzen die Lebenswege von zwölf Menschen und verändern diese für immer. Von einem im Krieg verwundeten Soldaten, einem kurdischen Mädchen auf der Flucht bis hin zu einer kenianischen Marathonläuferin – für jeden von ihnen entfaltet der Psalm eine andere Wirkung.
Eine beeindruckende Erzählung über die Kraft biblischer Worte.
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tiefgehend und bewegend
meister06 aus Altenkirchen am 16.03.2026
Bewertungsnummer: 3078991
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
„Das Lied des Hirten“ hat mich sehr fasziniert und berührt.
Betsy Duffey und Laurie Myers sind auf eine wirklich tolle Romanidee gekommen und haben diese, meiner Meinung nach, auch wirklich gut umgesetzt. Einer der wohl bekanntesten Psalmen ist der Psalm 23. Und dieser stellt in diesem Buch auch den wichtigsten Grundstein dar. Ein Psalm der um die Welt geht und verschiedensten Menschen in verschiedenen Situationen Trost schenkt und sie zum Nachdenken und teils auch zum Umdenken anregt. Ein Psalm, den man kennt, und doch habe ich ihn hier nochmals ganz neu für mich entdeckt.
Mich hat die Idee, den Psalm auf Reisen zu schicken, fasziniert und sehr bewegt. Den Autorinnen ist es hier gelungen den Psalm in eine Geschichte zu packen, welche durch viele kleinere Geschichten ergänzt wird, die in sich abgeschlossen und doch auch miteinander verwoben sind. Auch die sehr überraschende Wendung zum Ende hin hat mich beeindruckt, damit hätte ich nicht gerechnet und doch ist es perfekt. Ein Happy End, welches ich so nicht erwartet hätte und welches die Erzählung doch genial abrundet und den Leser zum Nachdenken anregt. Eine tiefgehende Erzählung, die mich ein wenig nachdenklich zurückgelassen hat. Doch mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.
Der Schreibstil ist sehr einfach und ich habe schnell in die Geschichte gefunden. Die Reise mit dem Psalm um die ganze Welt war interessant und spannend. Ich wurde durch dieses Buch zum Nachdenken gebracht und bin auch sehr fasziniert von diesem Buch. Mich hat beeindruckt, wie treffend und einfach die Autorinnen den Psalm in verschiedene Lebenssituationen verpackt haben und wie tröstlich er doch in jeder Situation war.
Mich hat dieser Roman sehr berührt und ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter.
Wie ein Bibelvers Leben berührt
Bewertung am 16.03.2026
Bewertungsnummer: 3078341
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Manchmal gibt es diese kleinen, besonderen Momente, in denen man das Gefühl hat, dass Dinge nicht zufällig passieren. Genau so begann meine Begegnung mit dem Buch Das Lied der Hirten von Betty Duffy und Laura Meyers.
Am selben Tag, an dem dieses Buch bei mir ankam, schenkte mir eine Freundin Lesezeichen – alle mit Worten aus dem Psalm 23. Sie hatte keine Ahnung, dass ich gerade ein Buch erhalten hatte, das sich genau um diesen Psalm dreht. Für mich war das ein kleines, schönes Omen.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Kate, eine Mutter, die sich wünscht, dass ihr Sohn zum Glauben findet. Sie schreibt ihm den Psalm 23 auf einen kleinen weißen Zettel und steckt ihn in seine Jacke. Doch der Zettel bleibt in einer Jacke hängen, die zuvor in die Wäscherei gegeben wurde. Kurz darauf hat Kate einen schweren Unfall und fällt ins Koma.
Während sie im Krankenhaus liegt, beginnt für diesen kleinen weißen Zettel eine erstaunliche Reise.
Der Zettel wandert von Mensch zu Mensch und berührt auf seinem Weg ganz unterschiedliche Leben. Jedes Kapitel erzählt eine eigene Geschichte – bewegend, persönlich und voller Hoffnung. Die Kapitelüberschriften greifen jeweils einen Vers aus dem Psalm 23 auf und verbinden ihn mit dem Schicksal der jeweiligen Person.
Besonders eindrücklich fand ich die Geschichte von Kioni aus Kenia. Sie ist eine Läuferin, die beim internationalen Marathon in Rom antritt. Beim letzten Wettkampf musste sie aufgeben – eine Erfahrung, die sie tief verunsichert hat. Als sie diesmal einen kleinen Zettel mit dem Psalm 23 in die Hände bekommt, wird dieser für sie zu einem unerwarteten Trost.
Während sie läuft, erinnert sie sich an ihre Heimat in Kenia, an die Wege, auf denen sie trainiert hat, an die Landschaften, durch die sie gerannt ist. Gleichzeitig begleitet sie der Gedanke: Gott sorgt für dich. Mit dieser Gewissheit läuft sie das Rennen ihres Lebens – und gewinnt tatsächlich.
Solche und weitere Geschichten finden sich in diesem Buch. Jede steht für sich und kann auch einzeln gelesen werden. Genau das hat mir besonders gefallen: Man muss das Buch nicht in einem Zug durchlesen, sondern kann sich immer wieder eine Geschichte herausnehmen und sich von ihr berühren lassen.
Die Geschichten sind bewegend, einfühlsam und gehen tief ins Herz. Sie zeigen auf eindrucksvolle Weise, wie kraftvoll und tröstlich der Psalm 23 auch heute noch ist – gerade dann, wenn man sich neu auf seine Worte einlässt.
Am Ende findet der kleine Zettel seinen Weg zurück zur Familie – nicht mehr zu Kate selbst, aber zu den Menschen, die sie lieben. Auch dort wird er zu einem Zeichen von Trost und Heilung.
Das Lied der Hirten ist ein sehr berührendes Buch. Mehr als einmal musste ich mir beim Lesen eine Träne wegwischen. Gleichzeitig hat es mir den Psalm 23 wieder neu nahegebracht.
Dieses Buch hat mich über mehrere Tage begleitet. Immer wieder habe ich einzelne Kapitel gelesen – und jedes Mal hatte ich das Gefühl, dass meine Seele dabei ein Stück zur Ruhe kommt.
Ein liebevoll geschriebenes, tiefgehendes Buch, das zeigt, wie zeitlos und tröstlich diese alten Worte sind.