Planung von UBD in horizontalen Bohrlöchern zur Minimierung von Formationsschäden DE
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.12.2025
Verlag
Verlag Unser WissenSeitenzahl
68
Maße (L/B/H)
22/15/0.5 cm
Gewicht
119 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-620-9-35323-9
Unterbalanciertes Bohren (UBD) ist definiert als ein Zustand, der entsteht, wenn der effektive Zirkulationsdruck des Bohrflüssigkeitssystems in Kontakt mit dem Reservoirgestein geringer ist als der vorhandene Formationsdruck. Unterdruckbohrungen (UBD) werden eingesetzt, um Probleme im Zusammenhang mit Bohrungen, wie z. B. Formationsschäden, zu beseitigen oder erheblich zu reduzieren, da diese Probleme häufig zu einer erheblichen Verringerung der Öl- und Gasproduktivität in offenen horizontalen Bohrlöchern führen. Die Bedeutung der Minimierung von Formationsschäden ergibt sich aus der Tatsache, dass der Bohrlochdruck während des Bohrvorgangs absichtlich niedriger als der effektive Formationsporendruck gehalten wird. Um diesen Zustand zu erreichen, werden verschiedene Bohrtechniken eingesetzt, wie z. B. belüftete Bohrungen und Schaumbohrungen, die auf einer geringen Bohrdichte basieren. Eine ungeeignete Konstruktion oder die Unfähigkeit, den Bohrlochdruck während des Betriebs unter Unterdruck zu halten, kann zu schweren Invasionsschäden führen, die mit verschiedenen Schadensmechanismen wie spontaner Imbibition, Verglasung und Makroporosität in Verbindung stehen. Daher ist es wichtig, potenzielle Lagerstätten sorgfältig auszuwählen, um eine hohe Rentabilität zu erzielen.
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