Beim renommierten ARD-Wettbewerb in München im Jahr 2024 trat das tschechische Holzbläserensemble Alinde Quintett als strahlender neuer Stern am Kammermusikhimmel auf. Zu diesem Zeitpunkt hatten sie bereits mehrere bedeutende Preise in London und Kopenhagen gewonnen. Auf ihrem Debütalbum präsentiert das Quintett die intimen Innenwelten von vier ganz unterschiedlichen Komponisten und bieten Einblicke in das Leben ihrer Schöpfer. Haas fantasievolles Quintett trägt die unverkennbare Handschrift seines Lehrers Leos Janacek, der nur wenige Monate vor Fertigstellung des Werks verstorben war. Schostakowitschs Achtes Streichquartett (arrangiert von Mark A. Popkin) zeigt eine düstere, eindringliche Innenwelt, und in Peteris Vasks' Komposition verflechten sich ein altes lettisches Begräbnislied mit virtuosen Passagen. Das Alinde Quintett nutzt das gesamte Farbspektrum ihrer Holzblasinstrumente und malt so sehr anschaulich die Innenwelt eines jeden Komponisten.
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