Matronyme in der russischen Namensgebung
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
23.11.2025
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-17437-1
Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Russistik / Slavistik, Note: 1,0, Universität Hamburg (Slavistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen dieser Arbeit werden die russischen Matronyme in den Blick genommen und zunächst aus historischer, dann rechtlicher und sprachlich-formaler Perspektive beleuchtet. Ziel dieser Arbeit ist es, die Gründe und Besonderheiten des Auftretens von Matronymen zu verdeutlichen und vergleichend zu dem Vorkommnis in anderen sprachlichen Systemen hervorzuheben. Dabei werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede angerissen. Abschliessend werden einige Überlegungen zur Implementierung und Relevanz von Matronymen in der russischen Namensgebung vorgestellt und im internationalen Vergleich (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) eingebettet. Dann werden einige Vorschläge zu weiteren wissenschaftlichen Untersuchungen von Matronymen formuliert. Es wird für Matronyme, im Sinne einer gleichberechtigen und gerechten Namensgebung in der russländischen Föderation plädiert, aber auch auf mögliche Gefahren und Bedenken hingewiesen. Das russische Personennamensystem zeichnet sich besonders dadurch aus, dass es obligatorisch aus drei Komponenten besteht: dem Vornamen, Vatersnamen (Patronym) und Familiennamen. Der sogenannte Vatersname hat in der russischen Namensgebung eine lange Tradition; an Schulen, in Krankenhäusern und generell bei respektablen und älteren Personen nimmt er eine besondere Rolle ein. Die sogenannten Matronyme, als Namen, die nach der Mutter einer Person vergeben werden, sind in den letzten Jahren stark in den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Fokus gerückt. Immer mehr Menschen, vor allem Mütter, wünschen sich für die Zweitnamenstellung ihres Kindes statt des Vatersnamens einen "Mutternamen".
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