Armut ist ein globales Problem, das auf allen Kontinenten in unterschiedlichem Ausmass auftritt und zu einer grossen Herausforderung für die Entwicklung jeder Region, Nation, ethnischen Gruppe und Gemeinde geworden ist. Vietnam - ein landwirtschaftlich geprägtes Land, in dem 70 % der Bevölkerung in ländlichen Gebieten leben und dessen Bildungsniveau und landwirtschaftliche Anbaumethoden noch immer begrenzt sind - hat zu einer geringen Arbeitsproduktivität und niedrigen Einkommen geführt. Infolgedessen ist Armut in zahlreichen Gebieten nach wie vor weit verbreitet. Das Problem der Armut ist daher eines der wichtigsten Anliegen der vietnamesischen Regierung. Die Befreiung der Armen aus der Armut ist das vorrangige sozialpolitische Ziel und die wichtigste Aufgabe der Regierung. Obwohl der Erfolg dieser Bemühungen nicht zu leugnen ist, sind die Programme zur Armutsbekämpfung nach wie vor begrenzt. Die Regierung steht jedoch nach wie vor vor einer Reihe von Schwierigkeiten und Herausforderungen, die bewältigt werden müssen, um das Millenniums-Ziel der Vereinten Nationen zu erreichen, zu dem sich Vietnam bereits verpflichtet hat. Diese Probleme werfen für die Regierung die Frage auf, wie sie die Lehren aus der Vergangenheit und aus anderen Ländern in der nächsten Zeit effektiver umsetzen kann.
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