Die Beziehung zwischen der Phänomenologie der Erkenntnis und der Weltanschauung der philosophischen Anthropologie beruht auf der Untersuchung der Art und Weise, wie der Mensch aufgrund seiner gelebten Erfahrung sein Verhältnis zur Realität strukturiert. Die philosophische Anthropologie, insbesondere mit Denkern wie Max Scheler, Helmuth Plessner und Arnold Gehlen, versucht, die Eigenart des Menschen nicht als biologisches Objekt, sondern als ein Subjekt zu definieren, das eine Welt "hat". Die Phänomenologie der Erkenntnis: Die Intentionalität Die Phänomenologie (begründet von Husserl) postuliert, dass das Bewusstsein immer "Bewusstsein von etwas" ist. Erkenntnis ist keine blosse Anhäufung von Daten, sondern ein Akt, durch den sich das Subjekt auf die Welt bezieht. Die Rückkehr zu den Dingen selbst: Es geht darum, vor jeder wissenschaftlichen Theorie zu beschreiben, wie die Objekte dem Bewusstsein gegeben werden. Die phänomenologische Reduktion (Epochè): Sie ermöglicht es uns, unsere Vorurteile aufzuheben, um die Struktur des Erscheinens selbst zu untersuchen. Die Intentionalität: Sie ist der rote Faden, der in der Anthropologie das erkennende Subjekt mit dem erkannten Objekt verbindet.
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