In Das Virus und der Kontinent analysiert der Autor, wie die Pandemie die Beziehungen zwischen Macht, Freiheiten und Souveränität in Afrika neu definiert hat. Das Buch zeigt, wie die gesundheitliche Notlage als Hebel für die Konzentration der exekutiven Macht diente, und beleuchtet gleichzeitig die Formen institutioneller, gemeinschaftlicher und sozialer Resilienz, die es dem Kontinent ermöglichten, die Krise anders zu bewältigen, als es die Katastrophenszenarien vorhersagten. Vom Krisenmanagement bis hin zu Gegenmassnahmen und Resilienzstrategien ist dieses Buch ein zugänglicher und engagierter Essay an der Schnittstelle von Recht, politischer Philosophie und Geopolitik, der eine nuancierte Lesart der Pandemie bietet. Das Buch rückt den afrikanischen Kontinent in den Mittelpunkt der Analyse, nicht als Peripherie des globalen Systems, sondern als ein Terrain, das die Grenzen der globalen Gesundheitsverwaltung und die Widersprüche der Globalisierung in Krisenzeiten aufzeigt.
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