Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Altersempfehlung
ab 16 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
25.03.2026
Verlag
WinterworkSeitenzahl
287
Maße (L/B/H)
19.8/13.3/2.1 cm
Gewicht
384 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-9891327-7-1
Eine Frau kämpft um ihren Traumjob und setzt Massstäbe in einer Männerbranche
Nie hätte Eva gedacht, dass ausgerechnet ein Praktikum nach dem Abitur sie einmal zu ihrem Traumjob lenken würde. Erst als Patentochter Leonie nach gescheiterten Bewerbungen verzweifelt ihren Rat sucht, wird ihr klar: Manchmal führen nur verschlungene Wege zum Ziel. Lehramt, Fernsehen, Versicherung – Schritt für Schritt erkämpft sich Eva ihren Platz. Doch kaum angekommen, wird sie wieder gefeuert.
Wie kann sie trotzdem weitermachen? Wie behauptet sie sich gegen männliche Dominanz, Vorurteile und unlautere Machenschaften? Und bleibt zwischen Arbeit und Neuanfang noch genug Platz für die Liebe? Während Eva diese Fragen für sich klärt, bringen ihre Tipps auch Leonies Karrierepläne voran.
Ein Roman über berufliche Selbstbehauptung im Wandel der Zeit – unterhaltsam, präzise und mit schonungslosem Blick auf die Arbeitswelt.
Nie hätte Eva gedacht, dass ausgerechnet ein Praktikum nach dem Abitur sie einmal zu ihrem Traumjob lenken würde. Erst als Patentochter Leonie nach gescheiterten Bewerbungen verzweifelt ihren Rat sucht, wird ihr klar: Manchmal führen nur verschlungene Wege zum Ziel. Lehramt, Fernsehen, Versicherung – Schritt für Schritt erkämpft sich Eva ihren Platz. Doch kaum angekommen, wird sie wieder gefeuert.
Wie kann sie trotzdem weitermachen? Wie behauptet sie sich gegen männliche Dominanz, Vorurteile und unlautere Machenschaften? Und bleibt zwischen Arbeit und Neuanfang noch genug Platz für die Liebe? Während Eva diese Fragen für sich klärt, bringen ihre Tipps auch Leonies Karrierepläne voran.
Ein Roman über berufliche Selbstbehauptung im Wandel der Zeit – unterhaltsam, präzise und mit schonungslosem Blick auf die Arbeitswelt.
Kundinnen und Kunden meinen
Mit Mut und Serendipität zum Traumberuf - ein zeitlos wichtiges Thema
Bewertung am 12.05.2026
Bewertungsnummer: 3136361
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Im Roman „Die Beraterin“ geht es um die Suche einer Frau nach ihrem Traumberuf. Nach Studium, Promotion und Referendariat für Lehramt muss die Heldin zahlreiche Rückschläge hinnehmen, ehe sie schließlich da ankommt, wo sie sich wohl fühlt – in der Outplacement-Beratung. Und auch dort fällt es ihr nicht leicht, sich gegen die etablierte Riege älterer Männer durchzusetzen.
Die ernste Materie wird geistreich und zugleich unterhaltsam geschildert. Weil immer etwas Neues passiert und neue Figuren auftauchen, bleibt es spannend bis zum Schluss. Ich habe die Lektüre sehr genossen.
Der Großteil der Handlung spielt in den 80er und 90er Jahren und lässt die Arbeitswelt des späten zwanzigsten Jahrhunderts wieder auferstehen. Der Leser wird Zeuge der damaligen wirtschaftlichen Veränderungen: Fortschritt bei der Gleichberechtigung, graduelle Auflösung verkrusteter Strukturen und Abläufe sowie zunehmende Durchlässigkeit nach oben in Unternehmen. Trotz der Weiterentwicklung beschäftigen uns diese Themen bis heute.
Das durchgängige, mich absolut überzeugende und aus meiner Sicht zeitlos und universell wichtige Thema des Buchs ist jedoch die Entwicklung der Heldin. Es geht um den vom Einzelnen zu zeigenden „Biss“, d. h. die dauerhaft an den Tag zu legende Energie, Nachhaltigkeit, Hartnäckigkeit, andererseits aber auch Serendipität (die Fähigkeit, unerwartete oder nicht ohne weiteres als solche evidente Gelegenheiten zu erkennen und am Schopf zu packen) und auch eine gewisse, gelegentlich vielleicht sogar an Respektlosigkeit grenzende Chuzpe, die man allerdings äußerst diplomatisch und freundlich einkleiden sollte, um die Erreichung des Ziels nicht zu gefährden oder gar direkt zu torpedieren. Letzterer Aspekt ist in dem Buch besonders überzeugend und vor allem mit der gebotenen Feinfühligkeit herausgearbeitet. Es sind diese Stellen, an denen der differenzierte, aber keinesfalls abgehobene Sprachstil der Autorin besonders glänzt.
Sehr gelungen finde ich die Einbettung der Geschichte in zahlreiche Treffen und Unternehmungen mit dem Patenkind Leonie. Die Jüngere ist ihrerseits auf der Suche nach ihrem beruflichen Weg und möchte von den Erfahrungen der Patentante profitieren. Die Abwechslung zwischen der Rahmenhandlung mit Leonie in Dialogform und der Erzählhandlung mit der Heldin in der dritten Person macht den Text lebendig und sorgt für einen angenehmen Lesefluss. Als ausgesprochen originell empfand ich die auf ein einziges Wort reduzierten Kapitel-Überschriften sowie die musikalischen Mottos zu den 38 Kapiteln.
Überrascht hat mich, dass die Handlung schon im Dezember 1999 endet, kurz vor der Jahrtausendwende. Ob die Autorin wohl eine Fortsetzung plant?
Dr. Mathias Schubert, Rechtsanwalt