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Silvia Saunders

1. Homesick

Homesick

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Josephine Hochbruck

Spieldauer

10 Stunden und 55 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Book Tropes

Second Chance + weitere

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.04.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

215

Verlag

Lübbe Audio

Übersetzt von

Mo Zuber

Sprache

Deutsch

EAN

9783754021934

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Josephine Hochbruck

Spieldauer

10 Stunden und 55 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Book Tropes

  • Second Chance
  • Forbidden Love/Romance
  • College Romance

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.04.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

215

Verlag

Lübbe Audio

Übersetzt von

Mo Zuber

Sprache

Deutsch

EAN

9783754021934

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  • fogandbooks

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    30.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Entscheidungen, die am meisten wehtun - darin liegt die Wahrheit

    Mit Homesick erzählt Silvia Saunders eine Geschichte, die sich auf den ersten Blick leicht und fast schon unbeschwert liest, dabei aber eine emotionale Tiefe entwickelt, die sich erst nach und nach entfaltet. Besonders der Schreibstil trägt viel dazu bei, dass man schnell in die Handlung eintaucht. Er ist zugänglich, flüssig und gleichzeitig sensibel genug, um auch die leiseren Zwischentöne spürbar zu machen. Genau dadurch entsteht eine Nähe zu Mara, die den gesamten Roman trägt. Mara als Protagonistin wirkt von Beginn an authentisch und greifbar. Ihre Gedanken sind nachvollziehbar, ihre Unsicherheiten realistisch und ihre Reaktionen wirken nie überzogen. Gerade im Umgang mit ihrem Umfeld zeigen sich immer wieder kleine Momente, die deutlich machen, wie sehr sie darum kämpft, ernst genommen zu werden und ihren eigenen Platz zu finden. Diese alltäglichen Erfahrungen werden nicht überdramatisiert, sondern ruhig erzählt, was sie umso glaubwürdiger macht. Im Zentrum der Geschichte steht jedoch die Beziehung zu Tom, die von Anfang an von einer gewissen Schwere begleitet wird. Seine Depressionen sind dabei kein bloßes Randthema, sondern beeinflussen die Dynamik zwischen den beiden spürbar. Hinzu kommt die schwierige Beziehung zu seiner Mutter, die immer wieder Grenzen überschreitet und damit eine zusätzliche Belastung darstellt. Lange bleibt die Hoffnung bestehen, dass beide einen Weg finden könnten, doch je weiter die Handlung voranschreitet, desto deutlicher wird, dass Liebe allein nicht immer ausreicht, um zwei Menschen zusammenzuhalten. Besonders im letzten Teil des Buches wird Maras Entwicklung sehr deutlich. Sie beginnt, sich selbst stärker wahrzunehmen, ihre eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen und Grenzen zu setzen, die sie zuvor vielleicht übergangen hätte. Diese Entwicklung wirkt weder überstürzt noch konstruiert, sondern ergibt sich logisch aus allem, was zuvor passiert ist. Gerade die Erkenntnis, dass eine Beziehung auch ohne Streit oder Verrat enden kann, sondern schlicht daran, dass zwei Lebensrealitäten nicht mehr zusammenpassen, verleiht der Geschichte eine besondere Ehrlichkeit. Auch die Nebenhandlungen fügen sich stimmig ein und unterstützen Maras Weg. Veränderungen im beruflichen Umfeld wirken wie ein zusätzlicher Impuls, sich neu zu orientieren und sich wieder stärker an dem auszurichten, was ihr wirklich wichtig ist. Dadurch entsteht das Bild einer jungen Frau, die sich Schritt für Schritt von äußeren Erwartungen löst und beginnt, ihr eigenes Leben bewusst zu gestalten. Am Ende bleibt vor allem das Gefühl, dass Homesick mehr ist als eine Liebesgeschichte. Es ist ein Roman über das Erwachsenwerden, über Selbstfindung und über die schwierige, aber notwendige Entscheidung, etwas loszulassen, obwohl noch Gefühle da sind. Genau diese leisen, realistischen Töne machen das Buch so besonders und sorgen dafür, dass es noch lange nachwirkt.

  • Eternal-Hope

    aus Österreich

    5/5

    29.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Über die Depression eines jungen Mannes und was sie mit einer Beziehung macht

    Mara ist Mitte 20 und seit mehreren Jahren in einer Beziehung mit Tom. Sie verdient ein bescheidenes Einkommen in einer Bibliothek, während er viel Stress als Referendar hat. Altersmäßig befinden sich die beiden in einer Zeit, in der langsam der Druck größer wird, die Unverbindlichkeit zu beenden und herauszufinden, ob es genug Tragfähiges für eine längerfristige gemeinsame Zukunft gibt. Da bekommt Mara durch ein frühzeitiges Erbe die Möglichkeit, eine Wohnung in London zu kaufen. Schon von Anfang an zeigt sich Tom, der nie ein großer Fan dieser Stadt war und seine Heimatstadt Birmingham, mehrere Zugstunden entfernt, vermisst, nicht sehr begeistert davon. Schließlich macht zieht er aber dann doch halbherzig mit, bis zu seinem psychischen Zusammenbruch, seiner darauffolgenden Krankschreibung und der Rückkehr zu seiner Herkunftsfamilie nach Birmingham. Es stellt sich heraus, dass er an schweren Depressionen leidet. Die Liebe zwischen Mara und Tom ist aber groß und sie versuchen, nach der allerschlimmsten Phase mit regelmäßigen gegenseitigen Besuchen an einer Fernbeziehung festzuhalten... doch kann das irgendeine Zukunft haben? Das Buch ist leichtgängig und humorvoll geschrieben, doch thematisch sehr tiefgründig. Es besteht aus vielen kurzen Kapiteln, die sich leicht und schnell lesen, damit ist es deutlich schneller gelesen als die meisten anderen Bücher dieses Umfangs. Was aus dem Klappentext nicht hervorgeht, ist, wie stark das Thema männliche Depression ein Schwerpunkt des Buches ist. Überhaupt finde ich den Klappentext nicht sehr gut getroffen und er weckt eher einen falschen Eindruck von diesem Buch: es geht auch nicht darum, ob Mara sich zu sehr an ein Leben ohne Tom gewöhnt. Auch der Sticker "Comedy Women in Print Award" führt bei der Einschätzung des Buches eher in die Irre, es ist zwar durchaus zynisch-sarkastisch geschrieben, aber das Hintergrundthema ist doch zu düster und ernst für wirkliche Comedy. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie man gemeinsam mit Toms schwerer Depression und allem, was daraus resultiert, zurechtkommen kann, ob die Beziehung damit noch eine Zukunft haben kann und wie diese aussehen könnte. Denn eine dauerhafte Fernbeziehung, noch dazu unter der Belastung einer psychischen Erkrankung eines Partners, ist keine tragfähige Basis für eine, die sich Verbindlichkeit, Heiraten und Kinder wünscht. Ich empfehle also, den Klappentext zu ignorieren und bei der Entscheidung für dieses Buch zu überlegen, ob man gerade die psychischen Kapazitäten hat, sich mit dem sehr ernsten Thema Depression in einer Beziehung auseinanderzusetzen. Wenn man das hat, dann ist es durchaus ein lohnenswertes Buch für alle, die gerade selbst in ihren 20ern sind, aber auch durchaus noch für ältere Leserinnen und Leser, die auf diese Lebensphase zurückblicken. Denn es thematisiert tiefgründig reale Entscheidungen und Herausforderungen, vor denen die meisten Menschen in diesem Alter stehen, wenn sich immer mehr die Frage stellt, welche Beziehung langfristig die eigenen Zukunftswünsche tragen kann.

  • Bewertung

    5/5

    23.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein emotionales Auf und Ab

    Ich bin durch Homesick von Silvia Saunders nur so durchgeflogen, vor allem wegen des angenehmen, fließenden Schreibstils, der es mir sehr leicht gemacht hat, komplett in die Geschichte einzutauchen. Emotional hat mich das Buch von Anfang an abgeholt. Ich konnte mich gut in Mara hineinversetzen, ihren Herzschmerz und ihr Unbehagen wirklich mitfühlen. Gleichzeitig hat mich die Dynamik zwischen ihr und Tom immer wieder nachdenklich zurückgelassen. Manches war für mich schwer greifbar, aber genau das hat es auch so authentisch gemacht. Besonders stark fand ich, dass auch psychische Probleme und Emotionen bei Männern thematisiert werden, ein wichtiger und viel zu selten behandelter Aspekt. Im Verlauf der Geschichte haben mich vor allem die verschiedenen Handlungsstränge überzeugt: Mara in der Bibliothek, Adele und Baz oder auch Lewis’ Hochzeit und die Geschehnisse drum herum haben das Buch sehr lebendig gemacht. Ein absolutes Highlight war für mich Maras Mutter: ihre einfühlsame Art und die besondere Beziehung zu Mara waren schön dargestellt. Die Entwicklung der Beziehung zwischen Mara und Tom hat mich bis zum Ende beschäftigt. Die Autorin zeigt sehr ehrlich, wie schwer es sein kann, sich aus einer langen Beziehung zu lösen, und dass Liebe allein manchmal nicht reicht. Dieses ständige Hin und Her hat mich emotional mitgenommen. Auch wenn mich das Ende nicht ganz zufrieden zurückgelassen hat und ich mir hier einen runderen Abschluss gewünscht hätte (oder vielleicht sogar einen zweiten Teil ), hat mir das Buch insgesamt wirklich gut gefallen.

  • Jürg K.

    5/5

    22.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine lebensnahe Geschichte

    Silvia Saunders Geschichte von Mara hat mich sehr angesprochen, weil sie ein feines, glaubwürdiges Porträt eines modernen Neuanfangs zeichnet. Mara hat nicht damit gerechnet, dass sie mit Mitte zwanzig so viel Geld erben würde, dass sie eine Wohnung in London kaufen kann. Noch weniger hat sie damit gerechnet, dass ihr Freund Tom nicht mit einziehen wird. Die beiden entschliessen sich dazu, eine Fernbeziehung auszuprobieren, denn wie schwer kann das schon sein? Besonders gelungen finde ich, wie das Buch die Ambivalenz einer Fernbeziehung einfängt. Mara wirkt nie überzeichnet, ihre Freude am neuen, erwachsenen Leben in London ist spürbar, aber ebenso nachvollziehbar sind die kleinen Zweifel, das Nachhängen an gemeinsamen Ritualen und die Versuchung, sich an die Unabhängigkeit zu gewöhnen. Man spürt die Stadt als Raum der Möglichkeiten, aber auch als Prüfstein für Beziehungen. London wird zur Metapher für das, was man gewinnen und verlieren kann, wenn man sich entscheidet. Insgesamt ein warmherziger, realistischer Roman über Erwachsenwerden, Selbstfindung und die leisen, oft widersprüchlichen Wege, auf denen Liebe und Unabhängigkeit miteinander ringen. Sehr empfehlenswert für Leser, die sensible, lebensnahe Geschichten schätzen.

  • Karolina

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    11.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Anders als erwartet, aber gut

    Ja was war das denn? Meine Erwartungen im Vorfeld und das tatsächlich Gelesene gingen so weit auseinander, dass ich mich echt frage, wie so ein großes Missverständnis überhaupt entstehen konnte. Zuerst einmal: »Homesick« war wirklich toll zu lesen. Silvia Saunders schreibt sehr angenehm und leichtherzig. Die Protagonistin Mara nimmt sich nicht allzu ernst, betrachtet vieles um sich herum mit trockenem Humor und ist zwar irgendwie schon erwachsen, aber irgendwie noch nicht so richtig. Ich bin also durch die Seiten nur so geflogen, hatte plötzlich schon 100, 200 Seiten gelesen, ohne es zu merken. Aber… Was hab ich denn da überhaupt gelesen? Mir persönlich waren viel zu viele Längen dabei. Begegnungen, die der Geschichte nichts gebracht haben. Ich habe erwartet, dass Mara mit dem Wohnungskauf auch zeitgleich eine Trennung von ihrem Freund verarbeiten muss, aber dem war irgendwie nicht so. Emotional war mir alles zu fade. Die erwartete Selbstfindung und das alleine sein können waren zwar zentrale Themen, aber durch so viele andere Sachen echt gut versteckt und am Ende nicht wirklich tief herausgearbeitet. Plus: Ein Minuspunkt waren die vielen Alkoholeskapaden. Es war schon echt auffällig, wie selbstverständlich und häufig von Alkohol die Rede war - dem Ganzen hätte auch weniger Raum gereicht. Letztendlich würde ich aber sagen, dass »Homesick« empfehlenswert ist. Es ist locker, sehr unterhaltsam und relatable. Und dass die Geschichte nicht das war, was ich erwartet habe, war trotzdem eine nette Abwechslung. Genau das hat es für mich zum Schluss interessant gemacht. Diese Abweichungen von Schema F haben mich während des Lesens neugierig auf mehr gemacht und das wiederum bleibt mir noch lange im Gedächtnis.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (15)

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