Produktbild: Gold aus der Wiener Werkstätte
Band 2
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Beate Maly

1. Gold aus der Wiener Werkstätte

Gold aus der Wiener Werkstätte

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

584

Gesprochen von

Markus J. Bachmann

Spieldauer

7 Stunden und 42 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

23.04.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

147

Verlag

Emons Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783740829056

Beschreibung

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Ja

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584

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Markus J. Bachmann

Spieldauer

7 Stunden und 42 Minuten

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Ja

Erscheinungsdatum

23.04.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

147

Verlag

Emons Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783740829056

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  • Majo C.

    aus Wien

    5/5

    20.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Halb True Crime und halb aktuelle Gesellschaftskritik

    Nach dem ersten Band, Mord in der Wiener Werkstätte, hatte ich absolut hohe Ansprüche an den Nachfolgeband. Maly wusste das wohl und hat wieder eine gepfefferte Portion Feminismus hier hineingepackt. Faszinierend ist, dass Maly es wieder mal geschafft hat einen Nachfolgeband zu schreiben, bei dem man nicht das Gefühl hat, dass man zwingenderweise den Vorgänger gelesen haben muss, um sich auszukennen. Immer, wenn Wissen aus den vorigen Geschehnissen relevant wäre, streut sie es in einem Nebensatz hinein, so dass niemand zurückgelassen wird. Selten findet man einen historischen Roman der queerfreundlich und aktiv feministisch ist und das auch noch ohne dabei plakativ zu sein. Die politischen Standpunkte fließen ganz natürlich in den Handlungslauf hinein. Ich wurde wiedermal davon überrascht wie viele Plottwists und falsche Fährten man in 250 Seiten verstauen kann, ohne, dass die Geschichte auch nur ansatzweise absurd wird. ACHTUNG: Gewalt, auch sexualisierte, an Frauen wird hier grafisch beschrieben.

  • Gavroche

    5/5

    05.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Morde an Prostituierten

    Im Prolog lernen wir die Prostituierte Constanze kennen, die aus dem ausbeuterischen Bordell flüchten konnte und nun im Hotel Freier trifft, aber nur, bis sie genug Geld zusammen hat, um Näherin zu werden. Aus dem Traum wird leider nichts. Ihr Tod soll vertuscht werden, das ist der Befehl des Vorgesetzen von Max von Krause, aber wie soll das gehen und vor allem, wie soll er da vernünftig ermitteln? Bei der Toten wurde ein Schmuckstück aus der Wiener Werkstätte gefunden, in der Lili Feigel als Putzfrau arbeitet, aber eigentlich auch als Künstlerin. Ich kannte den ersten Fall nicht, aber hatte keine Probleme, mich einzufinden. Mir gefiel es sehr gut, wie die sozialgeschichtlichen Hintergründe eingebaut wurden und mit Lili und Max zwei Personen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten natürlich unterschiedliche Sichtweisen auf die Geschehnisse haben. Die absolute Armut und Not bei der Nachbarin von Lili, der es selbst seit der Arbeit in der Werkstätte etwas besser geht und auf der anderen Seite die Mutter von Max, die alles tut, um den Schein zu wahren, es gibt nicht viel zu essen, damit sie ins Kaffeehaus gehen kann und sich in der Gesellschaft zeigt. Diese Einbindungen und weitere haben mir sehr gefallen. Ein sehr gut recherchierter historischer Roman mit einem spannenden Kriminalfall, der aber auch die Zustände in Wien zu Beginn des 20. Jahrhunderts gut beschreibt.

  • KS

    aus Rems-Murr-Kreis

    5/5

    13.07.2025

    eBook (ePUB)

    Verbrechen rund um die Wiener Werkstätte

    Bei Büchern von Beate Maly greife ich mittlerweile ohne zu zögern zu. Ihr Schreibstil und ihre Themen und natürlich auch die Protagonisten begeistern mich wirklich. Unterhaltsam, sehr kurzweilig, in gewisser Weise auch spannend und insgesamt auch sehr informativ und lehrreich. Ich habe viel über Wien und Österreich erfahren, was mir bis jetzt unbekannt war. Natürlich auch im Bereich Süßspeisen und Co. Die Lili Feigl und Max von Kruse Reihe hat mich auch überzeugt. Hier treffen zwei Menschen aus unterschiedlichen Schichten und Kulturen aufeinander, welche sich von Anfang an zueinander hingezogen fühlen und immer wieder bei den Ermittlungen von Max (er ist Kommissar) aufeinander treffen. Lili arbeitet in der Wiener Werkstätte und diese spielt immer eine Rolle in den Kriminalfällen. Diesmal beginnt der Fall mit dem Tod einer Prostituierten die besonderen Schmuck trägt. Die Ermittlungen führen bis in die höchsten Kreise von Wien und führen Lili diesmal auch in das Elternhaus von Max von Kruse. Einen Kontakt zu seiner Mutter gibt es nun also auch. Da steht einem weiteren Näherkommen hoffentlich nichts entgegen. Die Geschichte ist spannend und nachvollziehbar aufgebaut, das Buch liest sich sehr gut und ich war am Ende zufrieden und fühlte mich bestens unterhalten. Für mich steht jetzt schon fest, dass ich dieser Reihe ebenfalls treu bleiben werde.

  • tinstamp

    aus Hürm

    5/5

    22.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Gefälschte Schmuckstücke?

    Mit "Gold in der Wiener Werkstätte" sind wir zum zweiten Mal mit Ermittler Max von Krause und Lilli Feigl im Wien Anfang des 20. Jahrhunderts unterwegs. Lilli ist mittlerweile fest als Putzfrau in der Wiener Werkstätte angestellt und steht auch diesmal neben Max im Fokus der Handlung. Als in einem Hotel eine Prostituierte tot aufgefunden wird, soll der Mord an der Frau auf Befehl von Oberkommissar Sobotka, Max von Krauses Vorgesetzten, vertuscht werden. Sobotkas Cousin ist der Inhaber des Hotels Kaiserkrone, dem der Ruf des Hauses wichtiger ist, als die Aufklärung eines Mordfalles. Max denkt jedoch nicht daran den Befehl zu befolgen, vor allem nachdem er wertvollen und auffälligen Schmuck bei der Toten gefunden hat. Dieser wurde eindeutig in der Wiener Werkstätte gefertigt. Darum führt sein Weg wieder zu Lilli Feigl, die das Schmuckstück sofort wiedererkennt. Die künstlerisch begabte Lilli hat den Entwurf nämlich mitkreiert, nachdem sie Goldschmied Alfred Pribil etwas zur Hand gegangen ist, der sie - natürlich unentgeltlich - um Hilfe bat. Lilli fällt jedoch auf, dass nicht die Initialen der Wiener Werkstätte, sondern statt den beiden "W"s zwei "M" eingraviert sind. Hat Pribil gegen den Code der Wiener Werkstätte verstoßen, die nur Unikate herstellen darf? Als eine weitere Tote aufgefunden wird, die ebenfalls dieselben Schmuckstücke in ihrem Besitz hat, muss Pribil zugeben, dass er insgesamt drei Kopien der Schmuckstücke angefertigt hat. Wird es noch zu einen weiteren Mord geben? Lilli und Max versuchen beide auf ihre Weise dem Täter auf die Spur zu kommen.... Beate Maly hat sich diesmal an einem realen Fall orientiert, der 1906 ein riesiger Skandal war. Die Bordellbesitzerin Regine Riehl hat jahrelang sehr junge Mädchen ihren Eltern abgekauft, sie eingesperrt und als Prostituierte arbeiten lassen. Riehl hatte Männer aus den höchsten gesellschaftlichen Reihen und auch Polizeibeamte als Kunden. Diese sahen bei diversen Kontrollen einfach weg und überließen die Mädchen ihrem Leid. Max von Krause hat diesmal sehr starken Gegenwind von seinem Vorgesetzten Sobotka, der gegen ihn arbeitet. Zusätzlich sonnt er sich in Max Erfolgen und gibt diese als seine aus, während er täglich im Kaffeehaus sitzt und dem Nichtstun frönt. Auch in der Wiener Werkstätte erleiden die weiblichen Künstlerinnen ähnliches. Während Männer sich in allen Sparten künstlerisch betätigen dürfen, sind diese für Frauen eingeschränkt. Oftmals wird auch statt der eigentlichen Künstlerin ein männlicher Name auf dem Kunststück verewigt. Sehr gefallen hat mir, dass wir diesmal auch wieder Fanny Harflinger-Zakucka in der Wiener Werkstätte begegnen dürfen, die in meinem Geburtsort geboren wurde und die ich bereits bei meiner Bloggerpost zur Lesung von Beate Maly *klick* erwähnen durfte. Die Charaktere sind wieder sehr lebendig beschrieben. Max Mutter ist ein Unikat aus alten, aber verarmten Adelsgeschlecht, die unbedingt ihren Sohn standesgemäß verheiratenwill. Nach wie vor ist sie mit seiner Berufswahl nicht einverstanden und zieht im Hintergrund ihre Fäden für eine Beförderung ihres Sohnes. So muss Max nicht nur vor seinem Vorgesetzten "fliehen", sondern auch von seiner Mutter. Auch Lilli muss sich weiterhin um ihren alkoholkranken Vater sorgen, der immer wieder neue Schulden anhäuft. Zusätzlich kümmert sie sich auch um die Kinder ihrer verarmten Nachbarin Grete, die auf nicht ganz legale Art Geld zu verdienen versucht. Dabei gerät sie unweigerlich in Gefahr... Beate Maly hat die damalige Zeit wieder hervorragend eingefangen. Die Einwohner Wiens, die aus Menschen aus der reichen Oberschicht, verarmten Adeligen, Handwerkern und Tagelöhnern besteht - sind ein buntes Sammelsurium und lassen tief in die damalige Wiener Gesellschaft blicken. Die Autorin hat einige (alt-)österreichische Wörter verwendet, die noch mehr Lokalkolorit verströmen. Die oft spritzigen Dialoge runden den Gesamteindruck hervorragend ab. Wieder ein absolut gelungener historischer Krimi! Fazit: Ein sehr gelungener Kriminalroman im alten Wien um die Jahrhundertwende. Ich freue mich, dass es mit Ermittler Max von der Krause und Lilli Feigl weitergeht und wir weitere Einblicke in die Welt der Wiener Werkstätte bekommen. Mir hat das Lesen wieder sehr viel Spaß bereitet und ich freue mich bereits auf den - hoffentlich kommenden - dritten Band.

  • Ascora

    5/5

    20.06.2025

    eBook (ePUB)

    Eine Kette mit Botschaft

    Mit Gold aus der Wiener Werkstätte ist der zweite Fall der historischen Krimi-Reihe der Autorin Beate Maly. Schauplatz ist Wien um 1906 und das ungewöhnliche Ermittlerteam besteht aus dem kaiserlichen Polizeiagenten Max von Krause und der Putzfrau, Fälscherin und Künstlerin Lili Feigl. Außerdem mischt noch der Reporter Herbert Rossberg mit. Ganz Wien wird von einem Prozess gegen eine Bordellbetreiberin in Atem gehalten, zu deren Gäste anscheinend alle Honoratioren der Stadt gehörten. Als dann auch noch eine Prostituierte in einem vornehmen Hotel bestialisch ermordet wird, hat Max von Krause alle Hände voll zu tun, vor allem weil ihm sein Vorgesetzter einen Maulkorb gegenüber der Presse verpassen will. Eine Spur führt ihn zu der Wiener Werkstätte und damit zu Lili. Sie kann es natürlich nicht lassen, selbst den Hinweisen nachzugehen und auch Rossberg stößt selbst auf eine heiße Spur. Zu dritt kommen sie dem Täter immer näher. Die Autorin Beate Maly stellt einmal mehr ihre Kenntnisse über Wien und die Geschichte dieser Stadt unter Beweis, man spürt sofort ihre Liebe zu Wien. Wie schon im ersten Band bietet der Schauplatz der berühmten Wiener Werkstätte und ihrer Künstler und Künstlerinnen einen interessanten und historisch bedeutenden Hintergrund. Mit dem Prozess, der wie das Nachwort verrät, sich an einem echten Fall orientiert kommt ein weiterer, vor allem gesellschaftskritischer Aspekt hinzu, den historischen Teil der Geschichte besonders farbenprächtig macht. Zählt man dann auch noch einen verzwickten Mordfall mit mehreren überraschenden Wendungen hinzu, erwartet den Leser ein, in meinen Augen äußerst gelungener historischer Kriminalroman.

Kundinnen und Kunden meinen

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