Der Diskurs über Nachhaltigkeit steckt in einer Sackgasse: Zu oft ist er von Wunschdenken und publizistischem Populismus geprägt. Stattdessen braucht es ein Denken und Handeln, das der Komplexität und Konflikthaftigkeit der Gegenwart gerecht wird. Fred Luks plädiert dafür, liebgewonnene Positionen radikal zu hinterfragen und neue Denkrichtungen zu öffnen. Gelingen kann das nur, wenn wir weit über den Tellerrand der Nachhaltigkeit hinausblicken. Das schliesst ein, Theorien zur Kenntnis zu nehmen, die auf den ersten Blick nicht zur Nachhaltigkeit passen.
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