Diese Sammlung umfasst die Briefe von Albert Soboul, dem bedeutenden Historiker der Französischen Revolution, an seine sowjetischen Kollegen, mit denen er seit der zweiten Hälfte der 1950er Jahre beständige wissenschaftliche Beziehungen unterhielt. Sie stammen überwiegend aus russischen Archiven und belegen auf unwiderlegbare Weise das Bestehen einer grossen und aufrichtigen Freundschaft zwischen ihm und seinen sowjetischen/marxistischen Kollegen. Seine grosse Wertschätzung und seine wohlwollende Haltung gegenüber dem wissenschaftlichen Werk der sowjetischen Historiker spiegelten sich in seinen ständigen Einladungen an diese wider, ihre Artikel in der Zeitschrift Annales historiques de la Révolution française zu veröffentlichen, deren Generalsekretär er seit langem war. Aus der Korrespondenz von A. Soboul geht deutlich hervor, dass er auch bestrebt war, zur französischen Übersetzung wichtiger Bücher sowjetischer Historiker über die Revolutions- und Napoleonische Epoche beizutragen, insbesondere der Werke von Albert Manfred, Abgar Ioannissian und Anatoli Ado. Aus seinen Briefen geht auch sein Wunsch hervor, die UdSSR zu besuchen, nicht nur um an den Arbeiten der Historikerkolloquien teilzunehmen, sondern auch um die Zusammenarbeit mit ihnen zu koordinieren.
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