Schriften zur Wissenschaftslehre / Geltungslehre Eine strukturgenetische Fundierung von Differenz, Wahrheit und ontischer Zuschreibung
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Altersempfehlung
18 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
30.04.2026
Verlag
EpubliSeitenzahl
168
Maße (L/B/H)
20.5/13.5/1 cm
Gewicht
238 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-565-43242-4
Die vorliegende Geltungslehre entwickelt eine strukturgenetische Fundierung von Differenz, Wahrheit und ontischer Zuschreibung. Sie setzt nicht erst bei fertigen Aussagen, Gegenständen oder Methoden an, sondern fragt nach den Bedingungen, unter denen Geltung überhaupt möglich, führbar und kalibrierbar wird.
Ausgehend von der erkenntnistheoretischen Wissenschaftslehre wird gezeigt, dass Erkenntnis, Begründung, Wahrheit, Logik und Ontologie bereits einen stabilen Geltungszusammenhang voraussetzen. Die Geltungslehre rekonstruiert diese Voraussetzung in drei Schritten: als elementare Geltung, differentielle Geltungsführung und ontische Geltungslehre.
Im Zentrum stehen Begriffe wie Nicht-Selbstauflösung, Fortsetzbarkeit, Differenzführung, Wahrheit, NULL, Markierung, Markerregime und Kalibrierung. Wissenschaftliche Theorien erscheinen dabei nicht einfach als Abbilder einer vorgegebenen Wirklichkeit, aber auch nicht als beliebige Konstruktionen. Sie werden als kalibrierbare Markerregime verstanden: als strukturierte Formen der Differenzführung, Referenzbildung und ontischen Zuschreibung.
Das Buch verbindet Erkenntnistheorie, Wissenschaftslehre, Logik, Mathematik und theoretische Physik auf einer vorgelagerten Fundierungsebene. Es richtet sich an Leserinnen und Leser, die sich für die Grundfragen wissenschaftlicher Geltung, Wahrheit, Formalisierung und Gegenstandsbildung interessieren.
Geltung – Eine Fundierung der Strukturgenese eröffnet damit eine neue Perspektive auf die Frage, wie Wissenschaft ihre eigenen Ansprüche auf Wahrheit, Begründung und Wirklichkeitsbezug überhaupt tragfähig erheben kann.
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