Rubens und die Immanenz des Bildes Sehen und Erzählen im Norden
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
02.11.2026
Abbildungen
mit 221 Illustrationen, Illustrationen, nicht spezifiziert
Verlag
Deutscher KunstverlagSeitenzahl
752
Maße (L/B)
24/17 cm
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-422-80374-9
Ausgehend von Peter Paul Rubens’ Amazonenschlacht (1617/1618) erforscht Maximilian Geiger in dieser Studie die Entwicklung des frühneuzeitlichen Historienbildes in den Niederlanden. Er untersucht, welche religiösen, wirtschaftlichen und empirischen Faktoren und welche ästhetischen und erkenntnistheoretischen Aspekte diese Entwicklung seit dem Quattrocento prägten. Rubens’ Werke, die an der Wende in ein neues politisches und ökonomisches Zeitalter entstanden, führen ein gewandeltes Bildverständnis vor Augen, in dem die Bildkonzepte Leon Battista Albertis und der katholischen Reform reflektiert und modifiziert wurden. Maximilian Geiger zeigt, dass die Erzählstrukturen der Malerei in verschiedenen Wahrnehmungsräumen und Darstellungsmodi gründen und die Materialität der Bilder Bestandteil einer neuen Form der visuellen Wahrnehmung ist. Er verdeutlicht, dass Rubens mit seinem Gemälde zu einer neuen Erschliessung der Wirklichkeit beitrug.
- Neue Forschungen zu Wahrnehmungs- und Raumtheorien des 17. Jahrhunderts
- Bilderzählung als methodische Herausforderung
- Exemplarische Studie zu zentralen Aspekten der frühneuzeitlichen Bildtheorie
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