Die Geschichte der Kurstadt Baden ist eng mit ihren Schwefelquellen verbunden. Beginnend mit der Kupfer- und Bronzezeit zog das warme Heilwasser jahrhundertelang zahlreiches Publikum an. Auch sonst ist das UNESCO-Weltkulturerbe reich an Historie und Kultur: Die in einem Weinbaugebiet liegende Stadt zeigt sich seit dem Stadtbrand von 1812 in ihrem biedermeierlichen Erscheinungsbild. Sie war Residenz der Babenberger und Sommerresidenz der Habsburger, Aufenthaltsort von Ludwig van Beethoven oder Stefan Zweig - aber auch Sitz des Armeeoberkommandos im Ersten Weltkrieg. Vor deren Vertreibung 1938 beherbergte Baden die drittgrösste jüdische Gemeinde Österreichs. Der in Baden lebende Historiker Dominik Zgierski beleuchtet das Werden der 1480 zur Stadt erhobenen Ansiedlung von den frühen Tagen bis in die Gegenwart.
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