Späte Diagnosen, lange Leidenswege und ein Leben hinter Masken. Zehn Frauen aus dem Autismus-Spektrum erzählen ihre Geschichte. Sie berichten von Kindheiten, geprägt von Anpassung, von Überforderung im Schulalltag, von Beziehungen, Arbeit und einer Welt, die oft zu laut, zu grell und zu fordernd ist. Viele erhalten ihre Diagnose erst nach einem Burnout, nach Jahren des Funktionierens und Sich-Verbergens. Die Porträts zeigen, wie vielfältig Autismus bei Frauen gelebt wird, und räumen mit hartnäckigen Stereotypen auf. Ungeschönt, nah und eindringlich machen diese Texte sichtbar, was lange übersehen wurde – und schaffen Identifikationsräume für all jene, die sich bislang nicht wiederfinden konnten.
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