Sich mit Stimmungen zu beschäftigen, bringt schnell in Verlegenheit. Man läuft Gefahr, unklare Sachverhalte mehr umschreibend als beschreibend in den Blick zu rücken und analytische Parameter eher zu isolieren als zu systematisieren. Auch die vorliegende Publikation wird daran nur bedingt etwas ändern. Mit der Entscheidung zu einem Wörterbuch zeichnet sich allerdings eine Möglichkeit ab, wie sich dieser Ausgangssituation begegnen lässt. Das Nebeneinander von Auslösern und Effekten, Konkretion und Abstraktion sowie strukturellen und modalen Qualifikationen soll das komplexe Zusammenwirken unterschiedlichster Aspekte abbilden, von denen man gewöhnt ist, sie in ihrer Summe als Stimmungen zu bezeichnen. Verbindendes Element aller Lemmata ist die Suche nach flexiblen Parametern zur analytischen und deskriptiven Operationalisierung - und dies bewusst auf verschiedenen Ebenen und mit unterschiedlichen Perspektivierungen.
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