Ziel dieser Studie ist es, ein ganzheitliches Profil von 63 Frauen zu erstellen, die wegen Fisteln und Prolapsen operiert wurden. Es handelte sich um eine deskriptive, querschnittliche, dokumentarische und quantitative Studie, die im Februar 2016 in den Krankenhäusern von HEAL AFRICA und BENI durchgeführt wurde. Die operierten Frauen waren im Durchschnitt 45 Jahre alt, wiesen ein niedriges Bildungsniveau auf (63,5 %), lebten in ländlichen Gebieten (54 %), waren katholisch (47,6 %), verheiratet (42,9 %) und Bäuerinnen (71,4 %). Die durchschnittliche Anzahl der Schwangerschaften dieser Frauen lag bei 6 bis 7. Diese Schwangerschaften gingen der Fistel nicht voraus (71,4 %). 96,8 % der operierten Frauen wurden nach der Erkrankung nicht mehr schwanger. Der Geburtsweg war vaginal (73 %). Was die Vorgeschichte betrifft, so hatte die Mehrheit der Befragten (87,3 %) in der Vergangenheit keine chirurgischen Eingriffe. Als Ursache für diese Erkrankungen wurde die vaginale Entbindung genannt (50 %). Was das therapeutische Profil betrifft, so war der Grund für die verspätete Konsultation der Mangel an finanziellen Mitteln (39,7 %). Der durchgeführte Eingriff war die Soave-Technik (50,8 %); d. h. ein vaginaler Zugang ohne Episiotomie (26 %), was zu einer Kontinenz (96,8 %) führte. Eine postoperative Antibiotikatherapie wurde angewendet (87,3 %).
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