Mit der Entwicklung der Computer- und Telekommunikationstechnologien hat sich eine neue Form des Fernunterrichts herausgebildet, nämlich das mobile Lernen. M-Learning kann Lernenden ein Höchstmass an Lernautonomie bieten. Es kann auch anderen Akteuren wie Lehrkräften und Verwaltungsmitarbeitern flexiblere Lehr- und Verwaltungsmethoden ermöglichen. Trotz der Tatsache, dass M-Learning eine schnell wachsende Technologie ist, steht es vor vielen Problemen, die gelöst werden müssen, damit es seinen rechtmässigen Platz im Bereich des technologiegestützten Lernens einnehmen kann. Der grösste Nachteil von M-Learning ist das Fehlen von Standards und das mangelnde Bewusstsein dafür, wie es gut in einen Lernprozess integriert werden kann. Das Hauptziel dieser Forschung ist es, ein generisches, umfassendes Modell für M-Learning zu formalisieren, um die verschiedenen Komponenten des M-Learning zu verstehen und nachfolgende Forscher im Bereich M-Learning anzuleiten. In diesem Buch behandle ich M-Learning-Systeme als Wissenssysteme. Dies ermöglichte es mir, die CommonKADS-Methodik des Knowledge Engineering anzuwenden, um die Forschungsziele zu verwirklichen. Gemäss dieser Methodik durchläuft die Modellierung von M-Learning drei aufeinanderfolgende Phasen: Kontext-, Konzept- und Artefaktmodellierung.
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