Projekt Natter: Der vertikale Suizid Hitlers bemannte Raketen und der verzweifelte Luftverteidigungs-Wahn von 1945
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Altersempfehlung
1 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
25.05.2026
Verlag
EpubliSeitenzahl
116
Maße (L/B/H)
29.7/21/0.7 cm
Gewicht
369 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-565-45938-4
Die Natter war im Grunde kein Flugzeug, sondern eine bemannte, hölzerne Rakete. Um Ressourcen zu sparen, bestand sie aus billigem Sperrholz und wurde senkrecht von einer Schiene abgefeuert. Der Pilot, der astronomischen G-Kräften ausgesetzt war, sollte das Fluggerät in die Bomberpulk lenken, eine Salve ungelenkter Raketen abfeuern und sich danach per Fallschirm aus dem auseinanderbrechenden Rumpf retten. Beim ersten und einzigen bemannten Vertikalstart im März 1945 riss sich die Cockpithaube ab, der Pilot Lothar Sieber verlor das Bewusstsein und rammte sich mit 800 km/h ungebremst in den Boden.
Diese kompromisslose militärhistorische Untersuchung dekonstruiert die tödliche technologische Hybris der Endphase des Zweiten Weltkriegs. Sie beleuchtet den fanatischen Druck des Rüstungsministeriums, die fatale Physik des Senkrechtstarts ohne moderne Computer und das grausame Opfer von Menschenleben für einen längst verlorenen Krieg.
Betrachten Sie den Wahnsinn des Untergangs. Das Projekt Natter ist der ultimative historische Beweis, dass technologischer Fanatismus in der Krise niemals die Realität besiegt, sondern nur die eigenen Soldaten vernichtet.
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