Franziskas größtes Opfer Chefarzt Dr. Norden 1324 - Arztroman
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Verkaufsrang
69756
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
09.06.2026
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
761 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783693711361
So kommt eine neue grosse Herausforderung auf den sympathischen, begnadeten Mediziner zu. Das Gute an dieser neuen Entwicklung: Dr. Nordens eigene, bestens etablierte Praxis kann ab sofort Sohn Dr. Danny Norden in Eigenregie weiterführen. Die Familie Norden startet in eine neue Epoche!
Undank ist der Welten Lohn ... Dr. Felicitas Norden stutzte, als ihr beim Durchblättern einer Frauenzeitschrift in der Rubrik >Mein Schicksal< das Sprichwort aus Ludwig Bechsteins Märchenbuch ins Auge fiel. Neugierig hielt sie inne und las den Artikel, der dieser Überschrift folgte. Einfach unglaublich! Dass Menschen so sein konnten, dachte sie, nachdem sie zu Ende gelesen hatte. Innerlich berührt schüttelte die Kinderärztin den Kopf und legte die Illustrierte zur Seite. Ein Blick auf ihre Armbanduhr verriet ihr, dass ihr Mann gleich nach Hause kommen würde. Daniel hatte sie aus dem Auto angerufen und angekündigt, auf dem Weg zu sein. Es kam nicht oft vor, dass das Arztehepaar pünktlich um achtzehn Uhr zu Abend ass. Meistens wurde der Chefarzt der Behnisch-Klinik noch durch einen Patienten oder einen seiner Mitarbeiter aufgehalten. Doch an diesem Frühlingsabend wollten die Nordens nach dem Abendessen ein Klavierkonzert im Münchner Opernhaus besuchen. »Da bist du ja«, rief Felicitas erfreut aus, als sie ihren Mann in der Diele hörte, und ging ihm entgegen. »Ich habe mich schon den ganzen Tag auf deinen toskanischen Lammbraten gefreut«, sagte der Chefarzt, nachdem er seine Frau liebevoll an sich gedrückt hat. »Es hat schon was für sich, wenn du in der Klinik deinen freien Tag hast«, fügte er zwinkernd hinzu, während er ihr in die gemütliche Landhausküche folgte. Dort sah er sich erstaunt um. »Essen wir heute allein?«, fragte er mit Blick auf die nur zwei Gedecke auf dem langen Holztisch.
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