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Gehirn&Geist 7/2026 High ohne Drogen Wie kontrollierte Ausnahmezustände im Gehirn entstehen
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
05.06.2026
Herausgeber
Spektrum der WissenschaftVerlag
Spektrum der WissenschaftSeitenzahl
80 (Printausgabe)
Dateigröße
17298 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783690411134
Ein drogenfreier Trip gefällig? Das ist tatsächlich möglich. Zum Beispiel durch kontrolliertes Hyperventilieren - auch »Breathwork« genannt. Das Gehirn erfährt dadurch einen Sauerstoffmangel. Was sich unangenehm anhört, kann Glücksgefühle, sogar eine Art psychedelische Trance auslösen (bitte nur unter professioneller Anleitung machen!). Aber auch zahlreiche weitere alte Kulturpraktiken lassen Menschen in einen anderen Bewusstseinszustand gleiten, seien es hinduistische Mantra-Gesänge, schamanische Trommelrituale oder Trancetänze im südlichen Afrika.
Was dabei im Gehirn passiert, ist noch nicht gut erforscht, denn vielen gelten solche Praktiken noch immer als esoterisch, als unwissenschaftlich. Doch das ändert sich langsam, und Studien fördern zunehmend die Effekte von Breathwork, Trommelritualen und Co auf Gehirn und Psyche zutage, wie Iris Proff in unserem Titelthema beschreibt.
Für Depressionen, Angststörungen und Traumata gilt die auf LSD oder Psilocybin gestützte Psychotherapie als vielversprechend. Die Substanzen sind jedoch aktuell nicht für therapeutische Zwecke zugelassen. Breathwork, das ähnliche Bewusstseinszustände auslöst, könnte für derartige Störungen ein leichter zugänglicher Ansatz sein. Allerdings ist es zu früh, sein etwaiges therapeutische Potenzial einzuschätzen. Besser erforscht ist dagegen die Hypnose. Lüttich zum Beispiel ist ein Hotspot der Hypnoseforschung. Die Neuropsychologin Audrey Vanhaudenhuyse erklärt im Interview, was Trancezustände in der klinischen Praxis leisten können - und was nicht.
Was dabei im Gehirn passiert, ist noch nicht gut erforscht, denn vielen gelten solche Praktiken noch immer als esoterisch, als unwissenschaftlich. Doch das ändert sich langsam, und Studien fördern zunehmend die Effekte von Breathwork, Trommelritualen und Co auf Gehirn und Psyche zutage, wie Iris Proff in unserem Titelthema beschreibt.
Für Depressionen, Angststörungen und Traumata gilt die auf LSD oder Psilocybin gestützte Psychotherapie als vielversprechend. Die Substanzen sind jedoch aktuell nicht für therapeutische Zwecke zugelassen. Breathwork, das ähnliche Bewusstseinszustände auslöst, könnte für derartige Störungen ein leichter zugänglicher Ansatz sein. Allerdings ist es zu früh, sein etwaiges therapeutische Potenzial einzuschätzen. Besser erforscht ist dagegen die Hypnose. Lüttich zum Beispiel ist ein Hotspot der Hypnoseforschung. Die Neuropsychologin Audrey Vanhaudenhuyse erklärt im Interview, was Trancezustände in der klinischen Praxis leisten können - und was nicht.
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