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Jetzt ist alles, was wir haben

Ausgezeichnet mit dem Buxtehuder Bullen 2019

Amy Giles

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Beschreibung


Sei die Beste. Und wenn nötig, sei unsichtbar.

Hadley McCauley hat gelernt, in ihrer Familie zu überleben, sprich ihren Vater bei Laune zu halten: durch Höchstleistungen auf allen Gebieten und die Fähigkeit, sich wenn nötig unsichtbar zu machen. Denn hinter der makellosen Fassade der McCauleys verbirgt sich ein hässliches Geheimnis. Um ihre kleine Schwester Lila davor zu schützen, tut Hadley alles. Doch dann trifft sie Charlie Simmons und diese grosse Liebe gibt Hadley fast etwas wie Hoffnung. Als unterdessen zu Hause die Gewalt eskaliert, muss Hadley sich fragen, wie lange sie noch schweigen kann.

»Dieses Buch ist nichts für jemanden, der eine kitschige Lovestory lesen möchte, aber wenn du erfahren willst, wie stark Liebe sein kann, lies dieses Buch!«

Amy Giles ist Werbetexterin und hat so ziemlich alles betextet, was man sich vorstellen kann, darunter Frühstücksflocken-Spots, animierte Webisoden und Katalogtexte für Anglerprodukte. Ihre wahre Leidenschaft gilt jedoch dem Schreiben von Romanen für Jugendliche. Sie lebt auf Long Island mit ihrem Mann, ihren zwei Töchtern im Teenageralter und einem Rettungshund. Ihr erster Roman, »Jetzt ist alles, was wir haben«, wurde mit dem Buxtehuder Bullen ausgezeichnet..
Isabel Abedi wurde in München geboren, wuchs in Düsseldorf auf und arbeitete nach dem Abitur zunächst in Los Angeles. Sie machte eine Ausbildung als Werbetexterin und arbeitete 13 Jahre in diesem Beruf. Immer schon wollte sie jedoch Bücher schreiben und heute ist sie Autorin zahlreicher sehr erfolgreicher Bücher für Kinder und Jugendliche. Sie lebt und arbeitet in Hamburg.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Altersempfehlung 14 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 14.09.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-31365-7
Verlag Cbt
Maße (L/B/H) 18.8/11.8/4.8 cm
Gewicht 368 g
Übersetzer Isabel Abedi
Verkaufsrang 52609

Buchhändler-Empfehlungen

Gewalt und Missbrauch

Jasmin Bürki, Buchhandlung Schaffhausen

Ein eindrückliches Buch, welches eine sehr intensive Lebensphase der Hauptperson schildert. Die erste Schmetterlinge im Bauch, die Gewalt und der ständige Druck zu Hause, die Liebe zu ihrer kleinen Schwester, den Hass auf ihren Vater und die passive Mutter ... Durch die verschiedenen Erzählebenen entsteht auch ein richtiger Lesesog, da man immer mehr Hintergründe erfährt und endlich verstehen will, warum alles so gekommen ist. Empfehle dazu die Liebe-Reihe von Rebecca Donovan - genauso intensiv, wenn vielleicht der Fokus noch deutlicher auf der grossen Liebe liegt.

Kundenbewertungen

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Schmerzhaft und Augen öffnend
von ivy.booksbaum am 01.02.2021

Hadley geht noch zur Highschool, spielt dort Lacrosse und ist alles andere als glücklich. Sie spielt nur Lacrosse, weil ihr Vater es will. Geht jeden Morgen sehr früh mit ihm Joggen, weil er es so will. Nimmt Flugstunden, weil er es so will. Ihr ganzes Leben wird nur von ihrem Vater bestimmt und das auch gewaltsam. Das alles änd... Hadley geht noch zur Highschool, spielt dort Lacrosse und ist alles andere als glücklich. Sie spielt nur Lacrosse, weil ihr Vater es will. Geht jeden Morgen sehr früh mit ihm Joggen, weil er es so will. Nimmt Flugstunden, weil er es so will. Ihr ganzes Leben wird nur von ihrem Vater bestimmt und das auch gewaltsam. Das alles ändert sich bis sie und Charlie sich näherkommen. Er findet raus was bei zu Hause abgeht und will helfen, doch ob es das besser macht? Ich weiß gar nicht so wirklich wo ich anfangen soll. Dieses Buch war krass, unglaublich, schrecklich, schmerzhaft, mitreißend und so vieles mehr. Ich habe tatsächlich recht lange zum Lesen gebraucht, weil es einfach kein Buch für mal Zwischendurch ist. Es behandelt ein sehr extremes und ernstes Thema. Gewalt ist immer schrecklich, IMMER! Aber Gewalt am eigenen Kind? Ist für mich einfach noch mal doppelt schlimm, einfach unbegreiflich für mich! Deswegen habe ich auch recht lange zum Lesen gebraucht, ich musste nach den extremeren Kapiteln Pausen einlegen und erst einmal verdauen. Das Buch ist sehr gut und in meinen Augen auch realistisch geschrieben, soweit ich das beurteilen kann. Zum Glück habe ich selbst nie so etwas durchmachen müssen wie Hadley. Es ist ausschließlich aus ihrer Sicht geschrieben und es gibt „damals“ und „jetzt“ Kapitel. Teilweise konnte ich den Gedankengängen und Dialogen nicht ganz folgen, aber das hat dem ganzen keinen großen Abbruch getan. Hadley ist eine unfassbar starke junge Frau, die so viele Jahre so viel eingesteckt hat und nie etwas gesagt hat um ihre kleine Schwester zu schützen. Ob es nun Glück ist nichts zu sagen ist natürlich nochmal was ganz anderes, man sollte immer etwas sagen, aber ich kann verstehen warum sie es nicht getan hat. Auf ihr lastet so viel. Neben all den Problemen zu Hause kommen auch noch typische Probleme auf sie zu, die viele in ihrem Alter haben. Die erste Liebe, das erste Mal, Probleme mit der besten Freundin…. Ihre Eltern sind beide durch und durch schrecklich, ich konnte beiden absolut nicht abgewinnen. Der Vater so gewaltsam und die Mutter „guckt“ nur dabei zu. Direkt zuschauen tut sie dabei nie, damit sie nicht genau sieht was passiert. Hadley kleine Schwester Lila ist eine Frohnatur und hat oft einen frechen oder frühreifen Spruch parat. :-D Charlie ist ein Schatz! Er tut Hadley wirklich gut. Er gibt ihr so viel ohne etwas von ihr zu verlangen. Er ist wirklich einfach nur toll. Durch die beiden hatte man hier und da dann auch mal was zum Lächeln, was bei den ganzen negativen Sachen auch mal ganz schön war. Ich kann das Buch nur empfehlen, aber seid gewarnt, es ist teils echt harte Kost und mit Sicherheit nicht für jeden etwas!

Rezension
von Medeas Memories am 14.10.2020

Bevor ich mit der Rezension starte wollte ich mich nochmal beim Bloggerportal Randomhouse für das Rezensionexemplar bedanken! Der Klappentext weißt zwar darauf hin, dass in Hadleys Familie nicht alles mit Rechten Dingen zugeht, aber das es dann wirklich um so ein heftiges und wichtiges Thema geht, merkt man erst wenn man das Bu... Bevor ich mit der Rezension starte wollte ich mich nochmal beim Bloggerportal Randomhouse für das Rezensionexemplar bedanken! Der Klappentext weißt zwar darauf hin, dass in Hadleys Familie nicht alles mit Rechten Dingen zugeht, aber das es dann wirklich um so ein heftiges und wichtiges Thema geht, merkt man erst wenn man das Buch auch wirklich ließt. Die Geschichte ist unterteilt in "Jetzt" und "Damals". Und es startet auch gleich mit dem ersten Kapitel in "Jetzt". Somit erfährt man sehr schnell, dass es zu einem Flugzeugabsturz kommt. Also sind die "Damals" Kapitel vor dem Absturz und die "Jetzt" Kapitel nach der Katastrophe. Wieso, Warum und Wie es zu dieses Flugzeugabsturz gekommen ist erfährt man erst im Laufe des Buches. Dies hält auch die Spannung.Die "Jetzt" Kapitel sind teilweise mir Polizeiverhören gefüllt, was ich sehr interessant fande. So bekommt man von vielen verschiedenen Leuten mit, wie sie die Situation rund um Hadley einschätzen. Das Buch hat einen flüssigen und manchmal etwas monotonen Schreibstil. Ich finde das monoton allerdings nicht mal so schlimm, denn so sind Hadleys Gedanken nun mal. Sie hat von ihren Eltern nie die Liebe erfahren, die jedes Kind erfahren sollte. Und eine dieser Auswirkung ist die Gleichgültigkeit, die sie manchmal an den Tag legt. Hadley wurde mir schnell sympathisch. Sie ist ein starkes Mädchen. Vor allem ist sie stark für ihre kleine 10-jährige Schwester Lila. Lila versteht noch nicht wirklich was bei ihr Zu hause eigentlich passiert. Und Hadley möchte auch, dass das so bleibt. Aber was ihr Vater ihr antut ist einfach unmenschlich. Sie muss überall die beste sein und darf sich ja keine Fehler erlauben. Der einzige Lichtblick für sich ist Charlie. Ihr Freund mit dem sie zu Beginn des Buches zusammmenkommt. Allerdings geht mir diese Beziehung anfangs etwas zu schnell. Ansonsten ist sie wirklich schön und glaubhaft aufgebaut. Die anderen Nebencharaktere wie Meaghan und Noah, ihre zwei Freunde, sind mir auch schnell ans Herz gewachsen. Besonders Noah ist ein toller Charakter. Hadleys Mutter war mir fast etwas zu schwach beschrieben. Auch wenn die Thematik einem wirklich nahe geht konnte mir die Autorin keine Tränen in die Augen zaubern. Und wenn es um sollche Themen geht, bin ich eigentlich ziemlich nah am Wasser gebaut. Was mich geschockt hat, war das Ende. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass es so heftige Ausmaße nehmen kann. Dennoch kam mir der Schluss zu hastig erzählt vor. Jedenfalls beleibt die Geschichte um Hadley einem länger im Gedächnis. Das Nachwort hat mich auch nochmal staunen lassen. 2016 waren es 4202 gemeldeter Vorfälle von körperlicher Kindermisshandlung in Deutschland. Das macht einen doch nur noch sprachlos...

von einer Kundin/einem Kunden am 04.02.2020
Bewertet: anderes Format

Hadley,ständig unter immensem Druck des tyrannischen Vaters,funktioniert perfekt.Nur ihre Liebe Charlie gibt ihr Halt.Doch hinter der glänzenden Familienfassade entwickelt sich eine Katastrophe.Ein ganz unglaubliches Buch,dass sich mit einem wichtigen und sensiblen Thema befasst!


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