• Produktbild: Unter dem Nordlicht
  • Produktbild: Unter dem Nordlicht
  • Produktbild: Unter dem Nordlicht
  • Produktbild: Unter dem Nordlicht
  • Produktbild: Unter dem Nordlicht

Unter dem Nordlicht Indianer aus Kanada erzählen von ihrem Land

5

Fr. 41.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.08.2020

Abbildungen

farbige r Bildteil und 2 farbige Karten

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

22.1/15.2/4.8 cm

Gewicht

681 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-216-1

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Der Frage nach der Literatur und Kultur der Indigenen Kanadas (...) widmet sich der Schweizer Manuel Menrath in seinem Buch, und was er damit abgeliefert hat, ist bemerkenswert und beispielhaft. (...) Die Geschichten über die Tiefen des indigenen Lebens runden bei Menrath den einfühlsamen Gesamtblick ab. ("Lesart")
Detailliert dröselt Menrath die historische Entwicklung auf, die zu den heutigen Problemen geführt hat. (...) Insofern hat Manuel Menrath eine Geschichte der Gegenwart geschrieben. ("NZZ am Sonntag")
Ein erschütterndes Buch, das hilft, eine nötige Lücke im Selbstverständnis der Kanadier zu schliessen und das dank der mehr als 100 Interviews mit Cree und Ojibwe ein beeindruckendes Stück Geschichtsschreibung ist. Oral History at its best. ("Deutschlandfunk Kultur")
Menrath ist ein äusserst facettenreiches Sachbuch geglückt, das sich im Kern zwar auf die Geschichte der Indianer in Kanada konzentriert, aber eben auch sehr viel von zwischenmenschlichen Begegnungen, spirituellen Erfahrungen und einer atemberaubenden Natur erzählt. ("Luzerner Zeitung")
Das Buch ist eine behutsame Reise in die Geschichte und die Lebensrealität der First Nations, der Indianer im Norden Kanadas. Manuel Menrath ist Historiker, doch sein Text liest sich eher wie eine Reportage, ein Reise- und Begegnungsbericht. ("rbb Kultur")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.08.2020

Abbildungen

farbige r Bildteil und 2 farbige Karten

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

22.1/15.2/4.8 cm

Gewicht

681 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-216-1

Herstelleradresse

Galiani, Verlag
Friedrichstraße 119
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

Kundinnen und Kunden meinen

5 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Die Indianer im Norden von Ontario

Bewertung aus Gelterkinden am 26.01.2021

Bewertungsnummer: 1431398

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Schweizer Manuel Menrath erzählt in seinem Buch über das Leben an der Nordküste Ontarios und darüber, wie die First Nations lange Jahre von den Europäern misshandelt wurden, und wie ihre heutige Situation ist. Dort werden zum Beispiel Lebensmittel mit dem Flugzeug eingeflogen, was sie entsprechend teuer macht. Er erzählt auch über die grosse Selbstmordwelle von der Kashechewan First Nation, wie die Attawapiskat First Nation versucht, den Drogenschmuggel einzudämmen, und über die brutalste von allen Residential Schools : die St.Annes Residential School in Fort Albany. Dieses Buch beschreibt die wahre Situation der Indianer früher und heute.

Die Indianer im Norden von Ontario

Bewertung aus Gelterkinden am 26.01.2021
Bewertungsnummer: 1431398
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Schweizer Manuel Menrath erzählt in seinem Buch über das Leben an der Nordküste Ontarios und darüber, wie die First Nations lange Jahre von den Europäern misshandelt wurden, und wie ihre heutige Situation ist. Dort werden zum Beispiel Lebensmittel mit dem Flugzeug eingeflogen, was sie entsprechend teuer macht. Er erzählt auch über die grosse Selbstmordwelle von der Kashechewan First Nation, wie die Attawapiskat First Nation versucht, den Drogenschmuggel einzudämmen, und über die brutalste von allen Residential Schools : die St.Annes Residential School in Fort Albany. Dieses Buch beschreibt die wahre Situation der Indianer früher und heute.

Kanada ist für viele ein…

sleepwalker am 21.01.2021

Bewertungsnummer: 2995089

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kanada ist für viele ein Wohlfühl- oder Sehnsuchtsort, bei dem man an eine offene und liberale Gesellschaft, das „bessere Amerika“, denkt. Zumindest hört und liest man das immer wieder. Aber ganz so ist es nicht. Manuel Menrath beleuchtet in seinem Buch „Unter dem Nordlicht- Indianer aus Kanada erzählen von ihrem Land“ die eher unrühmlichen Aspekte der Geschichte des Landes. Heute leben „auf dem kanadischen Territorium 634 vom Staat anerkannte indianische „Stammesgemeinschaften“, die offiziell als First Nations bezeichnet werden und die etwa 3000 Reservate besitzen.“ Dennoch treten die Angehörigen indigene Völker heute in Kanada kaum in Erscheinung, ihr Beitrag zur Geschichte des Landes wird meist schlicht ignoriert oder „vergessen“. „So entsteht der Eindruck, alles, was vorher (also vor der Besiedelung durch die Europäer) gewesen war, sei bedeutungslos.“ Manuel Menrath sieht dies anders und rollt die Geschichte der indigenen Bevölkerung Kanadas minutiös auf. Er schreibt eindrucksvoll über ihr heutiges Leben und wie es dazu kam, dass stolze und friedliche Stämme, die jahrhundertelang im Einklang mit der Natur gelebt hatten, nach und nach von den „weißen Herrenmenschen“ in Reservate verbannt wurden. Er schreibt über Zwangassimilation, darüber, wie Eltern ihre Kinder weggenommen wurden, um sie „gesellschaftsfähig“ zu machen (die Kinder wurden auf christliche Schulen, sogenannte „residential schools“ geschickt, oft misshandelt und gequält und gezwungen, alles „Wilde“ abzulegen) – die Konsequenz war oft ein Gefühl der Entwurzelung, Verzweiflung und führte in vielen Fällen zu Alkoholismus und/oder Selbstmord. Die Erlebnisse haben in der indigenen Bevölkerung teils bis in die heutigen Generationen Auswirkungen. In den meisten Ländern, die kolonialisiert wurden, kann man diese Aus- und Nachwirkungen betrachten. Sei es in den USA, Australien oder auch in Grönland. Zwar haben sich die meisten Regierungen inzwischen für das begangene Unrecht entschuldigt (oder besser: sie baten um Entschuldigung), aber wirklich viel hat sich für die Betroffenen nicht verändert, denn manche Dinge kann man einfach nicht entschuldigen oder rückgängig machen. Denn zu den Spätfolgen des erlittenen Unrechts kämpfen die Angehörigen indigener Völker (wie so viele andere auch) gegen Rassismus und Ausgrenzung. Gekonnt verflicht der Autor Geschichte mit Geschichten. Tatsachen aus Kanadas Historie (beispielsweise die Entstehung der Hudson Bay Company und der North West Company) paart er mit zahlreichen Interviews von Angehörigen indigener Stämme und der Leser erfährt praktisch aus erster Hand über zerstörte Kulturen, die bis heute zwar im Kleinen weiter am Leben erhalten werden, aber denen meistens jegliche Lebensgrundlage fehlt. Als Historiker beleuchtet Menrath natürlich auch die „Fakten-Seite“, die Geschichte des Kolonialismus seit 1493, dem Jahr, in dem Papst Alexander VI eine Bulle erließ, die neu entdeckte Länder automatisch den christlichen „Entdeckern“ zusprach. Seine Fakten untermalt er mit Zitaten und untermauert sie mit sage und schreibe 822 Fußnoten. Dennoch ist das Buch spannend, interessant und packend geschrieben, hervorragend und gefällig formuliert und daher trotz der Fülle an Information sehr gut zu lesen. Der Inhalt ist bestürzend, beschämend und macht schlicht traurig. Auch wenn manche Abschnitte schöne Geschichten, vielleicht sogar ein bisschen „Wild-West-Romantik“ enthalten, blieb in mir eine große dunkle Wolke der Traurigkeit. Vermutlich könnte dieses Buch es vielen Lesern die Augen über das ach so liberale Kanada öffnen, ein Land, in dem wesentlich mehr Diskriminierung herrscht, als vermutlich viele wahrhaben wollen. Das Potenzial zur Aufklärung hat es allemal. Eine ganz klare Lese-Empfehlung für jeden, der sich für die Geschichte hinter der Fassade interessiert. 5 Sterne.

Kanada ist für viele ein…

sleepwalker am 21.01.2021
Bewertungsnummer: 2995089
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kanada ist für viele ein Wohlfühl- oder Sehnsuchtsort, bei dem man an eine offene und liberale Gesellschaft, das „bessere Amerika“, denkt. Zumindest hört und liest man das immer wieder. Aber ganz so ist es nicht. Manuel Menrath beleuchtet in seinem Buch „Unter dem Nordlicht- Indianer aus Kanada erzählen von ihrem Land“ die eher unrühmlichen Aspekte der Geschichte des Landes. Heute leben „auf dem kanadischen Territorium 634 vom Staat anerkannte indianische „Stammesgemeinschaften“, die offiziell als First Nations bezeichnet werden und die etwa 3000 Reservate besitzen.“ Dennoch treten die Angehörigen indigene Völker heute in Kanada kaum in Erscheinung, ihr Beitrag zur Geschichte des Landes wird meist schlicht ignoriert oder „vergessen“. „So entsteht der Eindruck, alles, was vorher (also vor der Besiedelung durch die Europäer) gewesen war, sei bedeutungslos.“ Manuel Menrath sieht dies anders und rollt die Geschichte der indigenen Bevölkerung Kanadas minutiös auf. Er schreibt eindrucksvoll über ihr heutiges Leben und wie es dazu kam, dass stolze und friedliche Stämme, die jahrhundertelang im Einklang mit der Natur gelebt hatten, nach und nach von den „weißen Herrenmenschen“ in Reservate verbannt wurden. Er schreibt über Zwangassimilation, darüber, wie Eltern ihre Kinder weggenommen wurden, um sie „gesellschaftsfähig“ zu machen (die Kinder wurden auf christliche Schulen, sogenannte „residential schools“ geschickt, oft misshandelt und gequält und gezwungen, alles „Wilde“ abzulegen) – die Konsequenz war oft ein Gefühl der Entwurzelung, Verzweiflung und führte in vielen Fällen zu Alkoholismus und/oder Selbstmord. Die Erlebnisse haben in der indigenen Bevölkerung teils bis in die heutigen Generationen Auswirkungen. In den meisten Ländern, die kolonialisiert wurden, kann man diese Aus- und Nachwirkungen betrachten. Sei es in den USA, Australien oder auch in Grönland. Zwar haben sich die meisten Regierungen inzwischen für das begangene Unrecht entschuldigt (oder besser: sie baten um Entschuldigung), aber wirklich viel hat sich für die Betroffenen nicht verändert, denn manche Dinge kann man einfach nicht entschuldigen oder rückgängig machen. Denn zu den Spätfolgen des erlittenen Unrechts kämpfen die Angehörigen indigener Völker (wie so viele andere auch) gegen Rassismus und Ausgrenzung. Gekonnt verflicht der Autor Geschichte mit Geschichten. Tatsachen aus Kanadas Historie (beispielsweise die Entstehung der Hudson Bay Company und der North West Company) paart er mit zahlreichen Interviews von Angehörigen indigener Stämme und der Leser erfährt praktisch aus erster Hand über zerstörte Kulturen, die bis heute zwar im Kleinen weiter am Leben erhalten werden, aber denen meistens jegliche Lebensgrundlage fehlt. Als Historiker beleuchtet Menrath natürlich auch die „Fakten-Seite“, die Geschichte des Kolonialismus seit 1493, dem Jahr, in dem Papst Alexander VI eine Bulle erließ, die neu entdeckte Länder automatisch den christlichen „Entdeckern“ zusprach. Seine Fakten untermalt er mit Zitaten und untermauert sie mit sage und schreibe 822 Fußnoten. Dennoch ist das Buch spannend, interessant und packend geschrieben, hervorragend und gefällig formuliert und daher trotz der Fülle an Information sehr gut zu lesen. Der Inhalt ist bestürzend, beschämend und macht schlicht traurig. Auch wenn manche Abschnitte schöne Geschichten, vielleicht sogar ein bisschen „Wild-West-Romantik“ enthalten, blieb in mir eine große dunkle Wolke der Traurigkeit. Vermutlich könnte dieses Buch es vielen Lesern die Augen über das ach so liberale Kanada öffnen, ein Land, in dem wesentlich mehr Diskriminierung herrscht, als vermutlich viele wahrhaben wollen. Das Potenzial zur Aufklärung hat es allemal. Eine ganz klare Lese-Empfehlung für jeden, der sich für die Geschichte hinter der Fassade interessiert. 5 Sterne.

Kundinnen und Kunden meinen

Unter dem Nordlicht

von Manuel Menrath

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Unter dem Nordlicht
  • Produktbild: Unter dem Nordlicht
  • Produktbild: Unter dem Nordlicht
  • Produktbild: Unter dem Nordlicht
  • Produktbild: Unter dem Nordlicht