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Schluss mit dem ewigen Aufschieben

Wie Sie umsetzen, was Sie sich vornehmen

Hans-Werner Rückert

(2)
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Beschreibung

Gute Vorsätze zu fassen ist einfach. Aber wie kann man sie auch tatsächlich umsetzen? Mit verbessertem Zeitmanagement ist es oft nicht getan. Hans-Werner Rückerts vollständig überarbeitetes Standardwerk erklärt unter anderem, welche Mechanismen hinter dem ewigen Aufschieben stecken, und liefert Anleitungen und Tipps, wie man wirkungsvoll dagegen angeht. So können längst gesetzte Ziele endlich erreicht werden!

Schluss mit dem ewigen Aufschieben
"Spannende Lektüre für psychologisch interessierte Leser, aber auch Handbuch für solche, die an sich arbeiten wollen." (Oberösterreichische Nachrichten, 20.09.2014)

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 311
Erscheinungsdatum 10.09.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-593-50148-2
Verlag Campus
Maße (L/B/H) 21.3/13.4/2.7 cm
Gewicht 434 g
Auflage 8. erweiterte Auflage, überarbeitete Auflage
Verkaufsrang 30861

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... Beschreibung eines allzu verbreiteten Phänomens
von "Ihr Bioladen im Ammerland" aus Wiefelstede am 07.12.2011
Bewertet: Hörbuch (CD)

Hans Werner Rückert beschreibt in seinem Hör-Buch "Schluss mit dem ewigen Aufschieben" sehr genau um welches Problem es sich hierbei handelt und in welcher Weise man selber dieser Fragestellung Herr werden muß. In diesem Buch werden aus meiner Sicht dem Leser hilfreiche Tipps mit an die Hand gegeben, wie er künftig das Aufschieb... Hans Werner Rückert beschreibt in seinem Hör-Buch "Schluss mit dem ewigen Aufschieben" sehr genau um welches Problem es sich hierbei handelt und in welcher Weise man selber dieser Fragestellung Herr werden muß. In diesem Buch werden aus meiner Sicht dem Leser hilfreiche Tipps mit an die Hand gegeben, wie er künftig das Aufschieben leichter vermeiden kann. Ich selber kenne das hier dargestellte Phänomen leider nur allzu gut und werde demzufolge nunmehr jetzt versuchen hiermit aufzuhören, da es mir nur meine eigene Lebenskraft raubt. Danke, Herr Rückert, für die hier gegebenen Erklärungen und die vielen Tipps.

  • Artikelbild-0
  • Vorwort zur 1. Auflage

    Sie schieben gelegentlich Dinge auf, zu denen Sie keine Lust haben oder vor denen Sie sich fürchten? Sie mögen den Nervenkitzel der Erledigung auf den letzten Drücker? Nun, über dieses alltägliche Herausschieben werden Sie sich nicht beunruhigen, es ist kein Problem für Sie. Aufschieben kann sogar Vorteile haben: Wenn Sie sich jetzt nicht für den Kauf eines neuen Computers entscheiden, profitieren Sie vom Preisverfall. Sie bekommen später mehr Leistung für weniger Geld.

    In diesem Buch geht es um die Art von Aufschieben, die kein Vergnügen ist und kaum einen Gewinn abwirft. Sie geht einher mit Angst und Scham, dem Gefühl, sich nicht kontrollieren zu können, und sie verursacht Leid. Die Betroffenen erleben sich als Aufschieber, die wichtige Projekte vertagen und Entscheidungen vermeiden. Sie schieben nicht nur bestimmte Vorhaben und Aufgaben heraus, sondern haben generell das Gefühl, in vielen wichtigen Bereichen ihres Lebens gelähmt zu sein. Verantwortlich dafür sind innere Einstellungen, Überzeugungen und eingeschliffene Gewohnheiten, die in vielen Lebenssituationen dazu führen, dass Probleme nicht angepackt werden.

    Wenn Sie zu diesen Menschen gehören, dann ist die Preisfrage: Werden Sie dieses Buch jetzt beiseitelegen und seine Lektüre zusammen mit vielen anderen noch unerledigten Vorhaben vertagen? Werden Sie sich erst wieder an Neujahr vornehmen, den alten Schlendrian in den kommenden zwölf Monaten zu bekämpfen?

    "Die Gegenwart ist widerlich, aber dafür, wenn ich an die Zukunft denke, wird alles so gut! Es wird einem so leicht, so unbeengt ums Herz; und in der Ferne geht ein Licht auf, ich sehe Freiheit, ich sehe mich und meine Kinder sich befreien von Müssiggang, von Schnaps, von Gänsebraten mit Sauerkohl, vom Nachmittagsschläfchen und von dieser elenden Tagedieberei ..."

    So beschrieb am Ende des 19. Jahrhunderts Anton Tschechow in seinem Theaterstück Drei Schwestern das Lebensgefühl seiner unglücklichen Figuren, die als Aufschieber ihre Hoffnungen auf die Zukunft setzten, weil sie nicht mehr die Kraft hatten, in der Gegenwart etwas zu verändern.

    Was können Sie von diesem Buch erwarten?

    Auf den folgenden Seiten finden Sie eine Kurzdarstellung des Aufschiebeproblems und rezeptartig die Lösungsvorschläge, die sich am besten bewährt haben. Danach können Sie wählen, ob Sie tiefer in die Sache einsteigen wollen.

    Wenn Sie das Buch lesen, werden Sie mehr Verständnis für Ihr Problem bekommen und Ihr Aufschieben leichter akzeptieren. In den Text eingestreut finden Sie Zitate aus dem Roman Auf der Suche nach der verlorenen Zeit von Marcel Proust. Proust schildert elegant die Phänomene des Aufschiebens, unter denen er selbst litt. Und er ist ein ermutigendes Beispiel: 17 Jahre nach seinem ersten Buch, nach langen inneren Kämpfen mit der procrastination, wie das Aufschieben auf Französisch heisst, erschien der erste Band der "Recherche".Vielleicht gönnen auch Sie sich ein bisschen mehr Zeit und hören damit auf, sich so hart zu kritisieren.

    Wenn Sie mit diesem Buch arbeiten, können Sie neues Wissen und neue Fertigkeiten aufbauen. Mit deren Hilfe werden Sie wichtige Vorhaben schneller und erfolgreicher anpacken und vielleicht sogar das generelle Aufschieben überwinden. Sie werden dabei zwar zeitweise die etwas unangenehmen Gefühle ertragen müssen, die Sie jetzt noch mit dem Aufschieben abwehren, aber ich versichere Ihnen, dass es Sie weniger belasten wird, als Sie fürchten. Wenn Sie die vorgeschlagenen Übungen und Strategien anwenden, werden Sie Ihr Selbstvertrauen und Ihre Gelassenheit stärken. Viele sind durch das Aufschieben mit einem seelischen Kolbenfresser zum Stillstand gekommen. Aber Sie können Ihren Motor reparieren und wieder in Fahrt kommen. Sie brauchen dafür das BAR-Programm mit den Komponenten:

    Bewusstheit: Wissen über die Entwicklung zum Aufschieber, über die wichtigsten Konflikte hinter dem Aufschieben, über E
  • Inhalt

    Vorwort zur 1. Auflage 9

    Vorwort zur 8. 13

    1. Aufschieben in Stichworten: Die Kurzübersicht für den ungeduldigen Aufschieber 15

    Teil I: Das Aufschieben - Gründe und Mechanismen

    2. Morgen ist auch noch ein Tag! 25

    Verschiedene Formen des Aufschiebens 26

    Allgegenwärtiges, harmloses Aufschieben 26

    - Problematisches Aufschieben 27

    - Hartes Aufschieben 28

    - Die Blockade 28

    Mechanismen und Lösungswege 29

    Ausweichen 29

    - Innerer Kampf 29

    - Konflikt 30

    - Lösungsmöglichkeiten 30

    Das Aufschieben und die verlorene Zeit 31

    Zusammenfassung 35

    3. Die lange Bank ist des Teufels liebstes Möbelstück - drei Beispiele 37

    Gründe für das Aufschieben 42

    Die Mechanismen des Aufschiebens 43

    Die Folgen des Aufschiebens 47

    Frust 47 á Lust 52

    Zusammenfassung 57

    4. Null Bock - Motivationslöcher und Frustrationserfahrungen 58

    Motivation 59

    Erwartung, Wert und Gelegenheit für Erfolg 60

    - Motive 61

    - Emotionen 64

    - Fähigkeiten, Fertigkeiten, Interessen, Werte 65

    Ist einfach nicht mein Ding: Schwierigkeiten mit Aufgaben und Vorhaben 68

    Unterforderung 68

    - Überforderung 69

    Es klappt nicht: Verantwortung und Kontrolle 71

    Ursachenzuschreibung 71

    - Ursachenzuschreibung und Gefühle 73

    - Ungeeignete Überzeugungen 74

    Wenn alles nervt: Probleme mit dem Ertragen von Frustration 76

    Anstrengungen 77

    - Too much! 77

    - Aus dem Gleichgewicht geraten 78

    Zusammenfassung 80

    5. Eines Tages komm ich gross raus 81

    Aufschieben als Selbstschutz 83

    Gefahren, die Ihnen drohen 84

    Öffentliche Beachtung 84

    - Bewertung durch andere 87

    - Bewertung durch Sie selbst 89

    Hoffen auf Kompetenz 92

    Zusammenfassung 94

    6. Jede Menge Stress: Gefühle und Konflikte 95

    Depressivität 99

    Angst 99

    Angst vor Versagen 100

    - Angst vor Erfolg 101

    - Angst vor Alleinsein 102
    - Angst vor Nähe 104

    - Angst vor Ablehnung 105

    Ärger und Wut 106

    Perfektionismus 109

    Abhängigkeit und Ohnmacht 111

    Scham 115

    Selbstwertstörungen 118

    Zusammenfassung 120

    Teil II: Die tiefer liegenden Wurzeln des Aufschiebens

    7. Gehirn, Persönlichkeit und Selbststeuerung: Wissenschaftliche Erklärungen 123

    Aufschieben und Neurobiologie 123

    Aufschieben und Persönlichkeitspsychologie 125

    Aufschieben und Selbststeuerung 128

    Aufschieben als Merkmal der Persönlichkeit 130

    Aufschieben als Merkmal von Persönlichkeitsstörungen 132

    Aufschieben und Konfliktregulation 134

    Aufschieben und Selbstmanagement 135

    Zusammenfassung 138

    8. Ich war schon immer so: Individuelle Aspekte 139

    Frühe Kindheit 144

    Verschmelzung und Abgrenzung 144

    - Versorgen und Versorgtwerden 145

    - Kontrolle und Beherrschung 147

    - Entdecken und Sich-Darstellen 153

    Pubertät 155

    Das liegt bei uns in der Familie 156

    Zusammenfassung 159

    9. Do it now! und Widerstand: Gesellschaftliche Aspekte 160

    Mythen: Schneller, schöner und perfekt 160

    Die Zeit und das erschöpfte Selbst 163

    Pünktlichkeit, Sachzwänge und Verpflichtungen 166

    Zusammenfassung 170

    Teil III: Schluss mit dem ewigen Aufschieben - Strategien zur Bewältigung des Problems

    10. Selbstakzeptanz 173

    Sich selbst erkennen 178

    Sich akzeptieren lernen 183

    Rational-Emotive Therapie kurzgefasst 184

    Gedanken und Überzeugungen entdecken lernen 189

    Zusammenfassung 194

    11. Sich besser fühlen: Gefühle entdecken und ändern 195

    Kreativität und Spontaneität 196

    Selbstvertrauen aufbauen 199

    Angst überwinden 200

    - Wut und Ärger abbauen 201

    - Perfektionismus ablegen 203

    - Abhängigkeiten und Überbeschäftigung reduzieren 205

    - Scham loswerden 206

    - Aus der (Tag-) Traum 208

    - Sorgloser werden 210

    - Krisen managen 212

    Zusammenfassung 215

    12. Schluss mit dem Schlendrian 216

    Realistische Zielsetzungen 221

    Selbststeuerung 226

    Selbstbeobachtung 226

    - Selbstkontrolle 232

    - Selbstbewertung 234

    Belohnungen und Bestrafungen 235

    Selbstverstärkung 235

    - Bestrafungen 238

    Zusammenfassung 240

    13. Motiviertes Handeln: Wann, wenn nicht jetzt? 241

    Planung 243

    Selbstorganisation 248

    Zeitmanagement 252

    Zusammenfassung 258

    14. Wo ein Wille ist, kann ein Weg entstehen 259

    Der Wille zum Beginn 265

    Aufmerksamkeit und Konzentration steigern 267

    Gefühlskontrolle und Durchhalten 269

    Zusammenfassung 274

    15. Wenn Sie alleine nicht mit dem Aufschiebeproblem fertigwerden 276

    Jenseits der Selbstkontrolle 279

    Süchtiges Aufschieben 281

    Schluss mit den Lebenslügen 284

    Reif für die Couch? 286

    Verhaltenstherapie 287

    - Psychoanalytisch orientierte Psychotherapie 288

    - Humanistische Therapieverfahren 290

    Zusammenfassung 291

    Fallbeispiele von Leserinnen und Lesern 292

    Nachwort 299

    Literatur 300

    Register 306