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Dietmar Dath

Dietmar Dath geb. 1970, ist Schriftsteller und Übersetzer. Von 1998 bis 2000 war er Chefredakteur des Magazins für Popkultur »Spex«, seit 2000 ist er Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dort seit 2011 als Filmkritiker.
Außerdem ist er Romancier (»Die Abschaffung der Arten«, 2008), Dramatiker (»Die nötige Folter«, 2019) und Science-Fiction-Historiker (»Niegeschichte«, 2019).
Preise u.a.: Günther-Anders-Preis für kritisches Denken 2018, Kurd-Laßwitz-Preis 2013 für »Pulsarnacht«, Kurd-Laßwitz-Preis 2009 für »Die Abschaffung der Arten«.

Zahlen sind Waffen von Dietmar Dath

Neuerscheinung

Zahlen sind Waffen
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Vier Menschen treffen sich in einem Besprechungszimmer: »Können wir noch das Licht dimmen?« - »Das ist Licht wie bei einem Verhör.« - »Gleich implodiere ich. Komm, frag mich irgendwas.« - Jens Balzer und Lars Weisbrod stellen also Fragen, und Sibylle Berg und Dietmar Dath geben Antworten. Infrage stellen sie dabei nicht nur die Dystopie als Begriff, der letztendlich nur davon zeugt, dass man weder über die Zukunft nachdenken will, noch über die Gesellschaftsordnung. Und den Literaturbetrieb. Und die Literaturhausliteratur. Die Befindlichkeit usw. Zwei Einzelgespräche vertiefen anschliessend die Themen und weiten den Horizont.


Mit Maja Beckers und Thomas VaSek spricht Dietmar Dath über Karl Marx und den Fortschritt, über Fantastik und Sozialismus und darüber, warum man Geschichten erzählen muss, um zu denken. Und Sibylle Berg erläutert, warum es trotz der Dummheit der Welt noch nicht angebracht ist, an ihr zu verzweifeln. Wie Berg und Dath die Gegenwart zerpflücken, regt nicht nur zum Denken an, es ermutigt auch zum Lachen, ein Dialog im besten Sinne: pointiert, literarisch, scharfzüngig, nach dessen Lektüre man sich am liebsten selbst mit jemandem unterhalten will. Genau darüber.

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