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Autorenbild von Selma Meerbaum-Eisinger

Selma Meerbaum-Eisinger

Selma Meerbaum-Eisinger wurde 1924 in Czernowitz (Bukowina) geboren. Ab 1939 begann sie, eigene Gedichte zu schreiben und aus dem Französischen, Rumänischen und Jiddischen zu übersetzen. Nach dem Einmarsch deutscher Truppen in das 1940 von Rumänien an die Sowjetunion abgetretene Czernowitz im Juli 1941 wurde die Familie gezwungen, im Ghetto der Stadt zu leben. Auf wundersame Weise gelang es Selma, das handschriftliche Album mit dem Titel"Blütenlese"einer Freundin zuzuspielen, bevor sie 1942 in das Arbeitslager Michailowska in der Ukraine deportiert wurde. Hier starb sie am 16. Dezember 1942 an Typhus.

Ich gehe mit der Nacht vereint von Selma Meerbaum-Eisinger

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Ich gehe mit der Nacht vereint
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Nur wenige Dutzend Gedichte sind von Selma Meerbaum-Eisinger handschriftlich in ihrem Album »Blütenlese« überliefert – sie sind nicht weniger als ein Stück Weltliteratur. Ein jüdisches Mädchen aus Czernowitz bedichtete die Liebe zu einem jungen Mann.
»Es ist eine Lyrik, die man weinend vor Aufregung liest: so rein, so schön, so bedroht«, urteilte Hilde Domin. Unter ihr letztes Gedicht schrieb Selma Meerbaum-Eisinger: »Ich habe keine Zeit gehabt zuendezuschreiben«. Sie starb 1942 im Alter von 18 Jahren im Arbeitslager Michailowka am Bug an Typhus.

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