21 Lektionen für das 21. Jahrhundert

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"Als kluges Anitdepressivum ohne sedierende Wirkung sehr zu empfehlen.“
Literatur SPIEGEL, Elke Schmitter

"Der Shooting Star seiner Zunft. (…) Klarheit verspricht sein neues Buch.“
ZDF Morgenmagazin, Gunnar Köhler

"Ein wuchtiges Buch zum verwirrten Ist-Zustand der Menschheit.“
3sat Kulturzeit, Nina Mavis Brunner

"Harari tobt sein Talent, Alltagsbeobachtungen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aus verschiedensten Disziplinen zu einem zwingenden Erzählfluss zu verbinden, nicht in der Vergangenheit oder Zukunft aus, sondern im Hier und Jetzt.“
Manager Magazin, Eva Buchhorn

"Es hat etwas wahrhaft Genialisches, wie gross und weitläufig der Universalhistoriker Yuval Noha Harari denkt“
Deutschlandfunk Kultur, Thorsten Jantschek

"Harari ist ein Vordenker, der nicht nur bestechend klar, und eingängig formuliert, sondern auch den Blick auf das grosse Ganze hat. Aus der Vogelperspektive schaut er auf unsere zunehmend komplexe und verwirrende Welt, gewichtet und ordnet ein.“
stern, Matthias Schmidt und Judith Liere

"Unverschämt begabt, unverschämt jung, schreibt glänzend und kann die anspruchsvollsten Themen mit leichter, unterhaltender Art zusammenfassen."
Ijoma Mangold, DIE ZEIT

"Eine höchst unterhaltsame Tour d’Horizon über die aktuellen Probleme der Menschheit (...)."
Der Standard, Eric Frey

Portrait
Yuval Noah Harari, wurde 1976 in Haifa, Israel, geboren. Er promovierte 2002 an der Oxford University. Aktuell lehrt er Geschichte an der Hebrew University in Jerusalem mit einem Schwerpunkt auf Weltgeschichte. Seine Bücher «Eine kurze Geschichte der Menschheit» und «Homo Deus» wurden zu Weltbestsellern.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 459
Erscheinungsdatum 18.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-72778-8
Verlag C. H. Beck
Maße (L/B/H) 22,3/14,4/3,8 cm
Gewicht 741 g
Originaltitel 21 Lessons for the 21st Century
Abbildungen mit 1 Abbildung
Auflage 1
Übersetzer Andreas Wirthensohn
Verkaufsrang 1
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden am 12.10.2018
Bewertet: anderes Format

Harari schaut in diesem Buch auf das Hier und Jetzt! Tolle Geschenkidee, für all jene, die gerne denken!

Eine wunderbare und kluge Lektüre!
von einer Kundin/einem Kunden am 10.10.2018

Yuval Noah Harari ist einer der heller leuchtenden Sterne am Sachbuchhimmel und stellt diesen Umstand mit "21 Lektionen für das 21. Jahrhundert" erneut unter Beweis! Mit seinem großartigen Werk "Ein kurze Geschichte der Menschheit" konnte mich der gute Mann schon sehr begeistern und auch das Folgewerk "Homo Deus" fand ich... Yuval Noah Harari ist einer der heller leuchtenden Sterne am Sachbuchhimmel und stellt diesen Umstand mit "21 Lektionen für das 21. Jahrhundert" erneut unter Beweis! Mit seinem großartigen Werk "Ein kurze Geschichte der Menschheit" konnte mich der gute Mann schon sehr begeistern und auch das Folgewerk "Homo Deus" fand ich großartig. Nun widmet sich der in Israel geborene Historiker der Gegenwart und den drängendsten Fragen unserer Zeit, die sich in Anbetracht der rasend schnellen Veränderungen, mit denen wir als Menschen jeden Tag konfrontiert sind, zwangsläufig stellen. Wie bewahren wir Freiheit und Gleichheit im 21. Jahrhundert? Wie können wir in unserer unübersichtlichen Welt moralisch handeln? "In diesem Buch will ich das Hier und Jetzt in den Blick nehmen. Mein Fokus richtet sich auf das aktuelle Geschehen und auf die unmittelbare Zukunft menschlicher Gesellschaften. Was geschieht jetzt gerade? Was sind heute die größten Herausforderungen und Möglichkeiten? Worauf sollten wir achten? Was sollten wir unseren Kindern beibringen?" (S. 12) Diese Fragen und noch viele weitere, stellt Harari in seinem Werk und versucht in insgesamt 21 Kapiteln Antworten zu finden. Gegliedert in fünf große Teilabschnitte (I. Die technologische Herausforderung / II. Die politische Herausforderung / III. Verzweiflung und Hoffnung / IV. Wahrheit / V. Resilienz) argumentiert er aus unserer bisherigen Geschichte heraus und richtet seinen Blick immer wieder in die unmittelbare Zukunft. Wie werden sich die Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz und der Biomechanik auf den Arbeitsmarkt auswirken? Wie können wir zwischen bedeutungslosen und wirklichen Informationen filtern und das in einer Welt, in der "Fake News" an jeder Ecke lauern? Der moderne Mensch kann sich den Luxus kaum leisten, sich wirklich essentiell mit den Fragen des Lebens zu beschäftigen, denn in einer schnelllebigen Welt, in der die Familie und die Arbeit das Leben dominieren, hat man dringendere Dinge, mit denen man sich tagesaktuell auseinander setzen muss. Sofern man sich allerdings Zeit für dieses Buch einräumt, hat man schon ein wunderbares Fundament erschaffen, auf dem man bei der Diskussion über die Zukunft der Menschheit mitmachen kann. Harari erzählt in klarem und überaus verständlichem Ton, er nimmt den Leser mit, ohne dabei belehrend zu wirken und das ist in meinen Augen wirklich große Kunst. "Ist Homo Sapiens in der Lage, die Welt, die er geschaffen hat, zu verstehen?" (S. 16) Auch wenn in manchen Rezensionen, die ich gefunden habe, zu lesen war, dass Harari mit nichts Neuem daher kommt, war doch für mich sehr vieles dabei, was zum Nachdenken anregt. Diese Kritik kann ich demnach nicht so ganz nachvollziehen. Selbst wenn man sich bereits mit dem Werk "Homo Deus" beschäftigt hat, findet man hier sehr viel, was hochaktuell ist und bereits in den nächsten Jahren auf uns zukommt. Denis Scheck hat es in seiner Sendung "Druckfrisch" vom 07.10.2018 sehr treffend formuliert und dem schließe ich mich direkt an: "Ein ebenso kluges wie klares Buch." Danke dafür!

Was tun??
von S.A.W aus Salzburg am 21.09.2018

Yuval Hariri schiebt nun sein drittes Buch dem Weltbestseller über die Geschichte der Menschheit hinterher. Auch dieses liest sich interessant und detailreich, man kann nicht aufhören und dennoch bleibt man am Ende unbefriedigt zurück. Hariri ist ein scharfer Denker mit großen Wissen und sprachlicher Begabung, weswegen seine Bücher ein Lesevergnügen... Yuval Hariri schiebt nun sein drittes Buch dem Weltbestseller über die Geschichte der Menschheit hinterher. Auch dieses liest sich interessant und detailreich, man kann nicht aufhören und dennoch bleibt man am Ende unbefriedigt zurück. Hariri ist ein scharfer Denker mit großen Wissen und sprachlicher Begabung, weswegen seine Bücher ein Lesevergnügen sind. Anders als bei seinem ersten Buch, in welchem er die 4 Gründe für den Aufstieg des Menschen stringent erklärt (mythische Fiktion, soziale Verschmelzung, Globalisierung, Wissenschaft), ist seine These von der Göttlichkeit des Zukunftsmenschen gewagt und unglaubwürdig und die 21 Lektionen sind nicht, was sie vorgeben zu sein. Zwar sind einzelne Thesen wie die von der einen Weltzivilisation und die von der Bedeutungslosigkeit des Terrorismus überlegenswert, aber die im Klappentext versprochene Klarheit ist das nur in Nebendetails. Insgesamt bringt Hariri so gut wie gar nichts Neues, vor allem keine Lösungen. Vielmehr peppt er eine Wanderung durch 21 Themen, die jeder kennt, mit viel Skeptizismus und Sozialkonstruktivismus auf. Am interessantesten lesen sich noch seine Neudefinitionen aller Gewissheiten, Glaubenssätze und Theorien nach dem Sokratischen Prinzip: Ich weiß, dass ich nichts weiß. Alle Religionen, Ideologien und die meisten Theorien sind am Ende und entlarven sich als Mythen, die einzig den Sinn haben, Gruppen von Menschen zusammenzuführen und gemeinsam handeln zu lassen, wobei die Grenzen zwischen Propaganda, Fiktion und Realität ständig verschwimmen oder verwischt werden. Sucht man die zentrale Erzählung, so bleibt man bei folgenden Gemeinplätzen hängen: 1. Durch Atombombe, Klimawandel und technische Disruption ist die Menschheit in Gefahr (no na). In Zukunft drohen weitere Gefahren wie Datendiktatur, Gehirnmanipulation und Bedeutungslosigkeit des Individuums, das ein Spielball der künstlichen Intelligenz wird. 2. Niemand weiß, was in Zukunft passieren wird. Alle Erklärungen, einschließlich Wirtschaftsliberalismus und physikalischer Kosmologie, sind am Ende. 3. Erkenne dich selbst: Der Mensch muss sich bewusst werden, dass er von erlernten Mythen und Computer-Algorithmen manipuliert wird. 4. Als einzige Lösung wird die achtsame Haltung des Buddhismus samt Meditation und wertungsfreiem Wahrnehmen empfohlen. Was dem Buch fehlt, ist jedwedes Vertrauen in das Lösungspotential von bald 10 Milliarden gut ausgebildeten Menschen, die auf Grund der schieren Masse an Intelligenz wohl mit dem beschleunigten Veränderungstempo mithalten werden. Es fehlen auch Konzepte und Szenarien, wie die notwendigen Veränderungen anzupacken wären. Wie andere Erfolgsautoren hätte sich Hariri besser Zeit gelassen, bis er wirklich Neues zu sagen hat, statt dem Marketing-Druck allzu rasch nachzugeben. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von ?Die Kinder des Tantalus.?