Handbuch der Sozialarbeit und Sozialpädagogik Sozialarbeit von unten Band I Teil 3
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.01.1982
Verlag
Theorie u. PraxisSeitenzahl
96
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.7 cm
Gewicht
146 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-921866-45-0
Der vorliegende Band schliesst die Lücke im ¿Handbuch der Sozialarbeit und Sozialpädagogik¿; er liefert den praktischen Methodenteil. Das Handbuch besteht aus den drei Bänden ¿Einführung in die Sozialarbeit und Sozialpädagogik¿ (Band 2) und ¿Wörterbuch der Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Sonderpädagogik¿ (Band 3). Der erste Band, also die Einführung, besteht ihrerseits aus zwei Teilen, dem ersten gesellschaftsanalytischen Teil mit den sozioökonomischen Grundlagen und den gesellschaftlichen Bedingungen und Voraussetzungen des sozialen Elends und dem zweiten, jetzt vorliegenden praktischen Methodenteil. Der erste Teil der Einführung war längst vergriffen, bevor ich mit dem Rest des Gesamtwerks fertig war. Ich habe es für richtiger gefunden, erst die gesamte Arbeit abzuschliessen, bevor ich den ersten Teil des Einführungsbandes neu bearbeite und aktualisiere. Bekanntlich handelt es sich dort um ein umfangreiches empirisches Material; dies auf den neuesten Stand der Entwicklung zu bringen und zu vervollständigen ist eine sehr zeitaufwendige Aufgabe. Die Herstellung des Manuskriptes für die neue Auflage ist soweit fortgeschritten, dass der Leser damit demnächst rechnen kann. Dies möge jeder, der mich hierzu angefragt hat, als persönliche Antwort auffassen. Der Zuspruch und die unerwartet grosse Aufgeschlossenheit gegenüber einer bescheidenen Veröffentlichung habe ich als Unterstützung und Aufforderung zur Weiterarbeit aufgefasst. Als bedeutsamster persönlicher Gewinn aus der Veröffentlichung der Bücher hat sich mein Bekanntenkreis sehr erweitert. Bald stellte sich heraus, dass in diesem Leserkreis ein sehr ¿gefährliches¿ Potential steckt. In den Situationen meiner konkreten Verfolgung durch Kultusministerien, Hochschuladministration und Ausländerpolizei erwies sich die ¿Leserschaft¿ als mächtige Solidaritätsbasis. Meine individuelle Hilflosigkeit gegen Behörden und privatkapitalistische Presse verschwand in der festen Widerstandsfront. Diese konkrete Solidaritätserfahrung ist lebensgeschichtlich zum entscheidenden verhaltensbestimmenden Faktor meiner gesellschaftlichen Praxis geworden. Ich weiss eben, dass ohne die konkrete Solidarität ich ¿erledigt¿ worden wäre. Wenn ich den Ausdruck ¿Solidarität¿ gebrauche, dann im Rahmen eines eigenen Erfahrungswertes.
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