Bedeutungswandel und Sprachendifferenzierung Die Entstehung der romanischen Sprachen aus wortsemantischer Sicht
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
17.04.1997
Abbildungen
17 ill.
Verlag
De GruyterSeitenzahl
360
Maße (L/B/H)
23.6/16/2.5 cm
Gewicht
695 g
Auflage
Reprint 2013
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-484-52281-7
Die Thematik der 'Ausgliederung' der romanischen Sprachen aus dem Lateinischen wurde bisher vor allem aus phonetischer und lexikalischer (onomasiologischer) Sicht behandelt. Die vorliegende Studie versucht, das Problem der Entstehung der romanischen Sprachen aus wortsemantischer Sicht anzugehen. Die Untersuchung bezieht sich auf insgesamt 32 panromanisch erhaltene lateinische Verben, welche auf ihre Bedeutungsentwicklung in den älteren Entwicklungsstufen der romanischen Sprachen untersucht werden. Nach der Diskussion verschiedener theoretischer und methodischer Grundannahmen wird ein repräsentatives Wort in exemplarisch-ausführlicher Weise auf seine Bedeutungsentwicklung untersucht. Hierbei finden sowohl einzelwortbezogene ('semasiologische') als auch einzelwortübergreifende ('paradigmatisch-genetische' und 'paradigmatisch-strukturelle') Beschreibungsmethoden Berücksichtigung. Es folgen in geraffter Form die Darstellungen der übrigen Korpuswörter. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass vor allem das Rumänische und das Iberoromanische sich durch starke semantische Innovationstendenzen vom Lateinischen wegentwickelt haben. Die Sprachen der Zentralromania hingegen zeigen in ihrer Bedeutungsentwicklung eher bewahrende Tendenzen. Als Ursachen für diesen in verschiedener Hinsicht überraschenden Befund sind vor allem geographische und kulturgeschichtliche Faktoren anzunehmen (Isolierung der einzelnen Sprachräume im Mittelalter, Lebendigkeit der schriftlateinischen Tradition).
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