Der Tübinger Latinist Ernst A. Schmidt legt hier in bearbeiteter Gestalt Interpretationen und Studien aus 25 Jahren zu Dichtungen des Horaz vor, darunter zwei Abhandlungen zur Rezeption seiner Lyrik, vermehrt um eine Arbeit zum Okkasionalitätscharakter der Oden. Die Anordnung folgt dem horazischen Oeuvre in seiner geschichtlichen Entwicklung und verdeutlicht zugleich Sachzusammenhänge. Das Interesse des Interpreten gilt den Formgesetzen der horazischen Dichtung und deren Beziehungen zu verschiedenen Zeitlichkeitsformen, wie der Zeitgenossenschaft des Dichters, der Geschichtlichkeit seines Dichtens, der Flüchtigkeit der Zeit und der Sterblichkeit des Menschen oder dem Wandel der horazischen Gedichte in ihrer Rezeptionsgeschichte.
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