Weil das Symbolische Goethes sich nicht in einer Theorie der Bedeutung beschreiben lässt und seine zarte Differenz sich im Raster philosophischer Ästhetik verflüchtigt, rekonstruiert der Autor den Begriff empirisch-logisch aus dem Werk. Er zeigt, wie Dichtung und Wahrheit, Werther und Lehrjahre, die Reise nach Italien und die Farbenlehre seinen Erfahrungstypus systematisch auf unterschiedliche Ebenen des Realen verteilen (Geschichte, Leib, Verhalten, Welt und Natur), und nach in sich homogenen Prinzipien konstituieren (onto-, physio-, psycho-, phänomeno- und ökologisch), theoretisch analysieren und praktisch in Szene setzen.
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