Die bargeldlose Zahlung Ein rechtshistorischer Beitrag zur dogmatischen Einordnung des Kreditkartenverfahrens
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
01.01.1996
Verlag
Klostermann, VittorioSeitenzahl
294
Maße (B/H)
15.5/23.5 cm
Gewicht
500 g
Auflage
1., Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-465-02881-9
Der bargeldlose Zahlungsverkehr war bereits im alten Rom im engen Zusammenhang mit dem grossen Wirtschaftsaufschwung nach den Punischen Kriegen zu einem bedeutsamen Faktor des Geschäftslebens geworden. In diese Zeit fällt die Ausprägung des Instituts der Anweisung (delegatio). Wie das moderne Anweisungsgeschäft war auch die römische delegatio als abstrakte Verpflichtung des Angewiesenen gegenüber dem Anweisungsempfänger ausgestaltet. Das juristische Instrumentarium, mit dessen Hilfe die Rechtsposition des Anweisungsempfängers abgesichert werden sollte, unterschied sich im römischen Recht freilich in vieler Hinsicht von den Konstruktionen des geltenden Rechts. An die Stelle der römischen Delegationslehre tritt im 19. Jahrhundert mit dem Schuldvertrag eine Figur der "abstrakten Verbindlichkeit", mit der die zeitgenössische Rechtswissenschaft den Zweck verfolgt, der zunehmenden Bedeutung bargeldloser Zahlungsvorgänge gerecht zu werden.
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