Begegnungen vor Gericht Eine Sozial- und Kulturgeschichte des englischen Arbeitsrechts (1850-1925)
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
09.01.2002
Herausgeber
German Historical Institute LondonVerlag
De Gruyter MoutonSeitenzahl
728
Maße (L/B/H)
24.1/16.7/4.2 cm
Gewicht
1018 g
Auflage
1
Reihe
Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London 51Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-486-56589-8
Aus Berichten und Aktennotizen über Auseinandersetzungen um Löhne, Kündigungen, Arbeitsunfälle und Vertragsbrüche entsteht eine neuartige und spannend zu lesende Geschichte des englischen Arbeitsrechts im Industriezeitalter. Willibald Steinmetz untersucht erstmals die Praxis der niederen Gerichte bei Arbeitsstreitigkeiten und lässt dabei nicht nur die Juristen, sondern auch die Laien, klagende und beklagte Arbeitnehmer und Arbeitgeber, zu Worte kommen. Klassenjustiz der Richter, hohe Kosten, undurchschaubare Prozeduren, peinliche Kreuzverhöre waren nur einige der Gründe, die englischen Arbeitnehmern wenig Chancen auf Erfolg vor Gericht gaben.
Das Buch belegt, wie sehr die Struktur des englischen Rechts selbst dazu beitrug, dass die englischen Arbeitsbeziehungen seit dem späten 19. Jahrhundert mehr und mehr zu einer rechtsfreien Zone wurden.
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