Symbolische Wiedergutmachung. Dissertationsschrift
-
- Deutsch ausgewählt
Fr. 81.90
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
10.12.1999
Verlag
Duncker & HumblotSeitenzahl
174
Maße (L/B/H)
23.5/15.6/1.4 cm
Gewicht
250 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-428-09889-7
Ziel der Untersuchung ist es, einen klaren Begriff der "Symbolischen Wiedergutmachung" zu erarbeiten und dessen theoretische und praktische Anwendungsmöglichkeiten zu beleuchten. Im Mittelpunkt stehen dabei strafrechtstheoretische Überlegungen, welche die spezifisch strafrechtlichen Folgen einer Straftat sind und wie diese durch Leistungen des Täters auszugleichen sind. Symbolische Wiedergutmachung kann danach als "Ausgleich der immateriellen Gemeinschaftsschäden der Straftat durch eine freiwillige Leistung" definiert werden. Derartige immaterielle Gemeinschaftsschäden kommen bei der Beeinträchtigung immaterieller Universalrechtsgüter vor, daneben treten sie aber auch in Form einer überindividuellen Störung bei jeder Straftat, also auch gegen individuelle Opfer, auf. Christian Laue zeigt, dass der Ausgleich dieser Störung in vielen Fällen durch Wiedergutmachungsleistungen gegenüber dem Opfer zu erreichen ist, zusätzliche Wiedergutmachungsleistungen gegenüber der Allgemeinheit also nicht notwendig sind. Bei der Wiedergutmachung von Beeinträchtigungen immaterieller Universalrechtsgüter treten dagegen grosse theoretische und praktische Schwierigkeiten auf, die der Autor eingehend darlegt.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung