Rette mich ein bisschen Ein Sanitäter-Roman
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
20.05.2003
Abbildungen
12 SW-Abb.
Verlag
Kiepenheuer & WitschSeitenzahl
240
Maße (L/B/H)
19/12.6/1.7 cm
Gewicht
182 g
Auflage
13. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-462-03249-9
Ein aussergewöhnlich schlechter Anfang ...
Gunnar ist knapp 30 und hat sich in der ungemein behaglichen Männergesellschaft des Rettungsdienstes ganz gut eingerichtet, einer Welt aus groben Witzen, aber auch des solidarischen Bewusstseins gemeinsamen Strauchelns. Jeden Morgen beginnen sie ihre Schicht mit einem Blick auf die Todesanzeigen, die sie nur die »Reklamationen« nennen. Die Rettungswagenfahrer begegnen dem alten Mann, der den ganzen Tag in Grossküchentöpfen Fleisch vom Knochen kocht, um es anschliessend auf unzählige Näpfe zu verteilen. Die Hunde, die dieses Fleisch eigentlich fressen sollen, gibt es allerdings nur in seiner Phantasie. Weil seine Frau den Geruch nicht mehr aushalten kann, ruft sie die »112« an und damit überforderte Sanitäter ins Haus. So geht es Tag ein, Tag aus, und zwischen den mal absurden, mal skurrilen Einsätzen passiert ES. Während sein Kollege und er sich erfolglos bemühen eine Frau wiederzubeleben, verliebt sich Gunnar in die verzweifelt am Rand stehende Tochter. Aber wie nun eine Frau ansprechen, deren Mutter gerade gestorben ist? Wann kann er sie anrufen – sind drei bis fünf Tage genug? Und dann »Hallo, wir haben uns beim Tod deiner Mutter kennen gelernt. Sollen wir mal Eis essen gehen?«