Die Untersuchung will sich weder an der Dämonisierung Hitlers beteiligen noch gar seine Bagatellisierung betreiben oder weiter über den mangelnden Ertrag der bisherigen rhetorikorientierten Forschung lamentieren. Die Autoren gehen vielmehr davon aus, dass Hitlers Anteil am Erfolg des Nationalsozialismus in beträchtlichem Umfang der Wirksamkeit seiner Rhetorik zuzuschreiben ist. Auf der Grundlage dieser schwer bestreitbaren Tatsache wird versucht, mit Hilfe methodologisch breit gestreuter Untersuchungsverfahren und durch systematische Bezugnahme auf redetranszendierende Theorien des Nationalsozialismus die Frage zu beantworten, warum Hitler als Redner so erfolgreich war. Nicht zuletzt geht es um eine Einschätzung, inwieweit die Erfolgsbedingungen der Hitlerschen Rhetorik heute als obsolet gelten können.
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